Abschlussarbeiten 2010
Dinge des Dachbodens – Objekte als Speichermedien von Erinnerung

Laura-Helen Rüge
Betreuung: Prof. Winfried Gerling, Dr. Jörg Sternagel
Masterarbeit
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Figur des Dachbodens als Ort der Erinnerung sowie die darauf lagernden Gegenstände als Speichermedien von persönlicher Erinnerung. Es wird die Hypothese aufgestellt, dass der Dachboden und die auf ihm lagernden Gegenstände als Gedächtnisspeicher verschiedener Generationen fungieren. Um diese Forschungsfrage zu beantworten, werden einschlägige Theorien zur Erinnerungs- und Gedächtnisforschung analysiert und die Bedeutung der Erinnerung für die individuelle Identitätskonstruktion dargelegt.
Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Dinge und ihre mögliche Medialität. Außerdem werden thematische Interviews mit drei Probanden geführt, die jeweils ein Erinnerungsstück von ihrem Dachboden präsentieren. Die Dachbodenfundstücke werden im Anschluss medientheoretisch auf ihre Tauglichkeit als Speichermedium von subjektiven Erinnerungen untersucht. Ein weiteres Anliegen der empirischen Datenerhebung ist es, den Dachboden visuell festzuhalten bevor er im Zuge von Gentrifizierung immer seltener wird. Aus diesem Grund wurden die Interviews gefilmt und ein Sendeformat für eine wöchentliche, feuilletonistische Fernsehsendung entwickelt. Die konzeptionelle Formatentwicklung ist in diese Arbeit eingegliedert.
Der theoretische Forschungsrahmen und die empirische Untersuchung belegen, dass der Dachboden ein Ort ist, an dem sich individuelle Erinnerung in besonderem Maße konkretisiert und kristallisiert. Die auf dem Dachboden gelagerten Dinge sind Erinnerungsspeicher, welche für die Identitätskonstruktion eines Menschen relevant sind.
Betreuung: Prof. Winfried Gerling, Dr. Jörg Sternagel
Masterarbeit
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Figur des Dachbodens als Ort der Erinnerung sowie die darauf lagernden Gegenstände als Speichermedien von persönlicher Erinnerung. Es wird die Hypothese aufgestellt, dass der Dachboden und die auf ihm lagernden Gegenstände als Gedächtnisspeicher verschiedener Generationen fungieren. Um diese Forschungsfrage zu beantworten, werden einschlägige Theorien zur Erinnerungs- und Gedächtnisforschung analysiert und die Bedeutung der Erinnerung für die individuelle Identitätskonstruktion dargelegt.
Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Dinge und ihre mögliche Medialität. Außerdem werden thematische Interviews mit drei Probanden geführt, die jeweils ein Erinnerungsstück von ihrem Dachboden präsentieren. Die Dachbodenfundstücke werden im Anschluss medientheoretisch auf ihre Tauglichkeit als Speichermedium von subjektiven Erinnerungen untersucht. Ein weiteres Anliegen der empirischen Datenerhebung ist es, den Dachboden visuell festzuhalten bevor er im Zuge von Gentrifizierung immer seltener wird. Aus diesem Grund wurden die Interviews gefilmt und ein Sendeformat für eine wöchentliche, feuilletonistische Fernsehsendung entwickelt. Die konzeptionelle Formatentwicklung ist in diese Arbeit eingegliedert.
Der theoretische Forschungsrahmen und die empirische Untersuchung belegen, dass der Dachboden ein Ort ist, an dem sich individuelle Erinnerung in besonderem Maße konkretisiert und kristallisiert. Die auf dem Dachboden gelagerten Dinge sind Erinnerungsspeicher, welche für die Identitätskonstruktion eines Menschen relevant sind.