Abschlussarbeiten 2008
«La forme la plus animale…» – Eine perspektivische Betrachtung des Tanzes im Spannungsfeld von Körper, Klang und Raum.
Stefanie Keller
Betreuung: Prof. Dr. Dieter Mersch, Prof. Dr. Heiko Christians
APPLAUS: Preis für beste MA-Abschlussarbeit 2008 im Studiengang EMW
Tanz: eine korporale Bewegung, die sich an der Grenze von Erscheinen und Verbergen formt. Durchdrungen vom Rhythmus beschreibt der tanzende Körper in seinen Bewegungen einen Raum, der losgelöst von festgesetzten Grenzen allererst durch den tänzerischen Akt in Erscheinung tritt.
Ziel ist es, mit den gewonnenen Erkenntnissen der einzelnen Kapitel nicht nur das ästhetische Potential des Tänzerischen nachzuzeichnen, sondern gleichsam auch Tanz unabhängig von einer Definition begrifflich zu fassen. So konstruiert sich im Verlauf ein Dreieck, das die einzelnen Elemente untereinander in Beziehung setzt ohne sie jedoch einer Hierarchie zu unterwerfen. Aus der Interaktion von Körper, Klang und Raum resultiert ein Konstrukt, das nach und nach Gestalt annehmen wird und letztlich in dem mündet, was wir Tanz nennen, „la forme la plus animale“.
Betreuung: Prof. Dr. Dieter Mersch, Prof. Dr. Heiko Christians
Tanz: eine korporale Bewegung, die sich an der Grenze von Erscheinen und Verbergen formt. Durchdrungen vom Rhythmus beschreibt der tanzende Körper in seinen Bewegungen einen Raum, der losgelöst von festgesetzten Grenzen allererst durch den tänzerischen Akt in Erscheinung tritt.
Ziel ist es, mit den gewonnenen Erkenntnissen der einzelnen Kapitel nicht nur das ästhetische Potential des Tänzerischen nachzuzeichnen, sondern gleichsam auch Tanz unabhängig von einer Definition begrifflich zu fassen. So konstruiert sich im Verlauf ein Dreieck, das die einzelnen Elemente untereinander in Beziehung setzt ohne sie jedoch einer Hierarchie zu unterwerfen. Aus der Interaktion von Körper, Klang und Raum resultiert ein Konstrukt, das nach und nach Gestalt annehmen wird und letztlich in dem mündet, was wir Tanz nennen, „la forme la plus animale“.