Abschlussarbeiten 2008
Nationales Kino im Diskurs
Kirsten Storz
Betreuung: Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Heiko Christians
Die Arbeit „Nationales Kino im Diskurs“ betrachtet das Für und Wider des Konzepts des „Nationalen Kinos“ und der Verwendung des Begriffs in der Filmwissenschaft. Eine wichtige Determinante für dieses Vorhaben ist die Nation. Um sich dieser anzunähern, wird die soziologische Nation- und Nationalismusforschung herangezogen sowie die Nation aus gesellschafts- und systemtheoretischer Perspektive betrachtet. Die Arbeit versteht die Nation als semantische Form in Anlehnung an Dirk Richter und stellt die besondere Bedeutung der Diskursivität und Narration für ihre Entstehung und Erhaltung heraus. In einer Diskursanalyse filmwissenschaftlicher Texte werden Verwendungen und Bedeutungen des „Nationalen Kinos“ aufgezeigt. Es wird, wie die Nation, als Ordnung stiftendes Konzept angesehen, dessen Zweckmäßigkeit durch Entwicklungen dieser Zeit fragwürdig geworden ist. Die Arbeit stellt Gründe dafür heraus und gibt einen Ausblick auf eine mögliche Ablösung durch das Konzept der Transnationalität.
Betreuung: Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Heiko Christians
Die Arbeit „Nationales Kino im Diskurs“ betrachtet das Für und Wider des Konzepts des „Nationalen Kinos“ und der Verwendung des Begriffs in der Filmwissenschaft. Eine wichtige Determinante für dieses Vorhaben ist die Nation. Um sich dieser anzunähern, wird die soziologische Nation- und Nationalismusforschung herangezogen sowie die Nation aus gesellschafts- und systemtheoretischer Perspektive betrachtet. Die Arbeit versteht die Nation als semantische Form in Anlehnung an Dirk Richter und stellt die besondere Bedeutung der Diskursivität und Narration für ihre Entstehung und Erhaltung heraus. In einer Diskursanalyse filmwissenschaftlicher Texte werden Verwendungen und Bedeutungen des „Nationalen Kinos“ aufgezeigt. Es wird, wie die Nation, als Ordnung stiftendes Konzept angesehen, dessen Zweckmäßigkeit durch Entwicklungen dieser Zeit fragwürdig geworden ist. Die Arbeit stellt Gründe dafür heraus und gibt einen Ausblick auf eine mögliche Ablösung durch das Konzept der Transnationalität.