Abschlussarbeiten 2008
Die Verschwörungstheorie als erzähltechnisches Problem in Geschichte und Gegenwart
Bertram Holtz
Betreuung: Prof. Dr. Heiko Christians, Frederic Schröder
Die Arbeit stellt Fragen nach der historischen Herkunft und der Funktionsweise der Verschwörungsgeschichte. Die Verschwörungstheorie wird als eine besondere Form der Erzählung verstanden, die erst durch das System der Massenmedien entstehen und fortleben kann. Neben der Untersuchung ihrer narrativen Merkmale gilt deshalb ihrem Verhältnis zu den Massenmedien ein besonderes Interesse. Um sich ihrer Funktionsweise als Technik zur Reduzierung der Komplexität von Weltwissen zu nähern, wird ein filmisches Beispiel unter Verwendung von Barthes’ Gedanken zum Mythos und Sten Nadolnys Gedanken zum Erzählen untersucht.
Betreuung: Prof. Dr. Heiko Christians, Frederic Schröder
Die Arbeit stellt Fragen nach der historischen Herkunft und der Funktionsweise der Verschwörungsgeschichte. Die Verschwörungstheorie wird als eine besondere Form der Erzählung verstanden, die erst durch das System der Massenmedien entstehen und fortleben kann. Neben der Untersuchung ihrer narrativen Merkmale gilt deshalb ihrem Verhältnis zu den Massenmedien ein besonderes Interesse. Um sich ihrer Funktionsweise als Technik zur Reduzierung der Komplexität von Weltwissen zu nähern, wird ein filmisches Beispiel unter Verwendung von Barthes’ Gedanken zum Mythos und Sten Nadolnys Gedanken zum Erzählen untersucht.