Abschlussarbeiten 2008
Die Choreografie der Masse in Leni Riefenstahls Triumph des Willens
Olivia Hohoff
Betreuung: Dr. Christian Schulte, Dr. Christine Hanke
Die Arbeit behandelt Leni Riefenstahls Propagandafilm „Triumph des Willens“ im Hinblick auf dessen Demonstration des hierarchischen Verhältnisses zwischen der Masse und Adolf Hitler bei den Nürnberger Reichsparteitagen von 1934. Sie weist anhand einer Analyse bestimmter Filmszenen nach, dass dieses Verhältnis sich durch die Choreografie der Masse, durch diverse filmische Mittel sowie durch die Architektur, Symbole und Rituale bei den Parteitagen veranschaulicht.
Jene die Analyse einleitenden Kapitel befassen sich allgemein mit „Triumph des Willens“ und versuchen außerdem den Begriff der Masse zu definieren um folgend die Auslegung des Massebegriffs im Dritten Reich darlegen zu können. Das an die Analyse anschließende Kapitel untersucht die Auswirkungen der Choreografie auf die Massenteilnehmer und kommt zu dem Schluss, dass diese im Zuge der Choreografie entindividualisiert werden und dass dieser Prozess der Entindividualisierung die Ideologie des Nationalsozialismus widerspiegelt.
Betreuung: Dr. Christian Schulte, Dr. Christine Hanke
Die Arbeit behandelt Leni Riefenstahls Propagandafilm „Triumph des Willens“ im Hinblick auf dessen Demonstration des hierarchischen Verhältnisses zwischen der Masse und Adolf Hitler bei den Nürnberger Reichsparteitagen von 1934. Sie weist anhand einer Analyse bestimmter Filmszenen nach, dass dieses Verhältnis sich durch die Choreografie der Masse, durch diverse filmische Mittel sowie durch die Architektur, Symbole und Rituale bei den Parteitagen veranschaulicht.
Jene die Analyse einleitenden Kapitel befassen sich allgemein mit „Triumph des Willens“ und versuchen außerdem den Begriff der Masse zu definieren um folgend die Auslegung des Massebegriffs im Dritten Reich darlegen zu können. Das an die Analyse anschließende Kapitel untersucht die Auswirkungen der Choreografie auf die Massenteilnehmer und kommt zu dem Schluss, dass diese im Zuge der Choreografie entindividualisiert werden und dass dieser Prozess der Entindividualisierung die Ideologie des Nationalsozialismus widerspiegelt.