Abschlussarbeiten 2007

Papas Kino ist tot! Der Neue Deutsche Film - Ein Rückblick in Gesprächen

Kristin Schwidop

Betreuung: PD Dr. Heiko Christians, Caroline Elias
Bachelorarbeit

  • APPLAUS: Preis für beste BA-Abschlussarbeit 2007 im Studiengang EMW


  • Haro Senft, Edgar Reitz und Peter Schamoni stehen für Freiheit und Unabhängigkeit in der Filmkunst. Als Initiatoren und Unterzeichner des Oberhausener Manifestes von 1962 begründeten sie mit der Oberhausener Gruppe die Geburtsstunde des Neuen Deutschen Films, indem sie selbstbewusst Papas Kino für tot erklärten. Ihr Aufbegehren gegen die konventionelle Filmbranche Anfang der 1960er Jahre erzeugte eine Aufbruchstimmung, die zu einer neuen Zeit des freien Filmemachens führte und dem deutschen Film aus der internationalen Bedeutungslosigkeit verhalf. In spannenden Gesprächen erzählen die drei Filmemacher von ihrer Motivation und dem Engagement, das unter anderem staatliche Filmförderung und Filmhochschulen in der Bundesrepublik hervorbrachte. Die preisgekrönten Autorenfilmer reflektieren darüber hinaus über Wertigkeiten zwischen kulturellem Anspruch und wirtschaftlichen Zwängen in der Filmproduktion in Deutschland.
    „Papas Kino ist tot!“ ist ein filmisches Dokument über einen wichtigen Teil der deutschen Filmgeschichte und über drei besondere Persönlichkeiten der deutschen Filmlandschaft.

    Dokumentation, D 2007, 95 Minuten
    mit Broschüre als Begleitmaterial zum Film

    Kamera: Rasmus Sievers / Ton: Philipp Stadler / Schnitt: Thomas Fischer / Layout Broschüre: Felix Barthel / Idee: Kristin Schwidop & Philipp Stadler / Buch & Regie: Kristin Schwidop