Veranstaltungen
Sommer 2012
How to shoot yourself- Eine praktische Heranführung an (Auto)biografischen Film
Mit zum Teil radikalen Hinterfragungen begeben sich FilmemacherInnen auf eine Spurensuche in der privaten Familiengeschichte oder der persönlichen Vergangenheit. Fiktionalisierung trifft auf dokumentarische Bestandsaufnahme.
Anknüpfend an das Seminar „Autobiografische Strategien im Film“ im WiSe 2011/2012 diskutieren wir dieses Sommersemester subjektiv erzählte Dokumentarfilme und untersuchen dabei Ich-Konstruktionen und auto-ethnografische Strategien sowie Fragen zu Erinnerung, Selbstdarstellung und Montage.
Erweitert wird das Seminar durch praktische Kamera- und Körperarbeit, um ein Gefühl für den Umgang mit der Videokamera und für den filmischen Raum zu entwickeln. Wie kann ein geplantes Vorhaben konkret umgesetzt werden? Wie gehe ich bei Dreharbeiten mit mir selbst als Darsteller oder dem zu portraitierten Protagonisten um? Wie kann ich bei Inszenierungen und Dokumentationen flexibel und gekonnt mit der Handkamera arbeiten? Wie bewege ich mich in einem Filmteam (Regie/Kamera/Ton)? Beim Dreh gilt es sich auf inhaltliche und dramaturgische Entscheidungen zu konzentrieren. Wie entwickeln wir also eine periphere Aufmerksamkeit, halten das Team und das Geschehen vor der Kamera im Blick? Wir werden durch das konkrete Umsetzen eurer Ideen diese praktischen und körperlichen Herangehensweisen erproben.
Neben Sichtung und Praxis liegt der Schwerpunkt des Seminars auf der Entwicklung und Fertigstellung eures Projektes.
Voraussetzung ist eine regelmäßige und engagierte Teilnahme, die Lust selbstständig und praktisch zu arbeiten und sich mit Freude an Diskussionen zu beteiligen.
Die Teilnahme am Seminar „Autobiografische Strategien im Film“ im WiSe 2011/2012 ist KEINE Voraussetzung.
Es müssen aber Grundkenntnisse mit dem Schnittprogramm Final Cut vorhanden sein!
Anknüpfend an das Seminar „Autobiografische Strategien im Film“ im WiSe 2011/2012 diskutieren wir dieses Sommersemester subjektiv erzählte Dokumentarfilme und untersuchen dabei Ich-Konstruktionen und auto-ethnografische Strategien sowie Fragen zu Erinnerung, Selbstdarstellung und Montage.
Erweitert wird das Seminar durch praktische Kamera- und Körperarbeit, um ein Gefühl für den Umgang mit der Videokamera und für den filmischen Raum zu entwickeln. Wie kann ein geplantes Vorhaben konkret umgesetzt werden? Wie gehe ich bei Dreharbeiten mit mir selbst als Darsteller oder dem zu portraitierten Protagonisten um? Wie kann ich bei Inszenierungen und Dokumentationen flexibel und gekonnt mit der Handkamera arbeiten? Wie bewege ich mich in einem Filmteam (Regie/Kamera/Ton)? Beim Dreh gilt es sich auf inhaltliche und dramaturgische Entscheidungen zu konzentrieren. Wie entwickeln wir also eine periphere Aufmerksamkeit, halten das Team und das Geschehen vor der Kamera im Blick? Wir werden durch das konkrete Umsetzen eurer Ideen diese praktischen und körperlichen Herangehensweisen erproben.
Neben Sichtung und Praxis liegt der Schwerpunkt des Seminars auf der Entwicklung und Fertigstellung eures Projektes.
Voraussetzung ist eine regelmäßige und engagierte Teilnahme, die Lust selbstständig und praktisch zu arbeiten und sich mit Freude an Diskussionen zu beteiligen.
Die Teilnahme am Seminar „Autobiografische Strategien im Film“ im WiSe 2011/2012 ist KEINE Voraussetzung.
Es müssen aber Grundkenntnisse mit dem Schnittprogramm Final Cut vorhanden sein!
Dozent
Antje Engelmann
Termin
Mittwoch 11-17 Uhr
Ort
FHP 4/2.16 und HG124
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA Sem. 3 vorrangig
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Falls ihr darüber nachdenkt für euer Projekt einen Computer oder zur Sicherung eurer Daten eine Festplatte zu kaufen, hier schon mal ein paar TIPs, um euch Geld und Nerven zu sparen. :-)
Grundsätzlich solltet ihr euch einen Computer mit einem 400 Fire Wire oder 800 Fire Wire Anschluss kaufen, um entspannt mit Film/Video zu arbeiten! Die meisten Cutter haben einen Mac. Bei den EMW Werkstätten wird auch mit Mac und Final Cut gearbeitet. Es empfiehlt sich also ein Gerät das ähnlich arbeitet und kompatibel ist.
Wenn ihr in der Uni schneidet benötigt ihr eine externe Festplatte!
Zum ARBEITEN mit einer externen Festplatte empfiehlt sich:
eine 500GB oder 1TB Platte mit einem Fire Wire 400 oder 800 Anschluss, 7200rpm, 8MB Cache. Einen Gefallen tut ihr euch mit einer Lacie Platte oder Western Digital (WD). Gebt lieber einmal mehr Geld aus und schont eure Nerven!
Zum SICHERN eurer Daten (Backup) genügt auch eine Festplatte mit USB Anschluss, jedoch ist eine Platte mit Fire Wire immer zu empfehlen.
Grundsätzlich solltet ihr euch einen Computer mit einem 400 Fire Wire oder 800 Fire Wire Anschluss kaufen, um entspannt mit Film/Video zu arbeiten! Die meisten Cutter haben einen Mac. Bei den EMW Werkstätten wird auch mit Mac und Final Cut gearbeitet. Es empfiehlt sich also ein Gerät das ähnlich arbeitet und kompatibel ist.
Wenn ihr in der Uni schneidet benötigt ihr eine externe Festplatte!
Zum ARBEITEN mit einer externen Festplatte empfiehlt sich:
eine 500GB oder 1TB Platte mit einem Fire Wire 400 oder 800 Anschluss, 7200rpm, 8MB Cache. Einen Gefallen tut ihr euch mit einer Lacie Platte oder Western Digital (WD). Gebt lieber einmal mehr Geld aus und schont eure Nerven!
Zum SICHERN eurer Daten (Backup) genügt auch eine Festplatte mit USB Anschluss, jedoch ist eine Platte mit Fire Wire immer zu empfehlen.
Winter 2011/2012
Autobiografische Strategien im Film
'Eine Autobiografie ist keine Lebensgeschichte; sie ist die Neuerschaffung oder die Entdeckung einer Lebensgeschichte. Wenn wir über unsere Erfahrungen schreiben, entdecken wir, woraus diese Erfahrungen bestehen, und erfinden die Muster, nach denen wir gelebt zu haben scheinen. Simpler ausgedrückt: Autobiografie ist eine Art Abrechnung.'
Carolyn Gold Heilbrun
Autobiografischer Film dient zuweilen als Abrechnung oder Mittel zur Bewusstwerdung innerhalb der Erforschung von persönlicher Familiengeschichte. Experimentelle Autobiografien, Tagebuchfilme und (interkulturelle) Familienerzählungen sind häufig zu beobachtende
Genreformen des subjektiv erzählten Dokumentarfilms. Dabei wird häufig Persönliches durch „family found footage“ in größere gesellschaftspolitische Zusammenhänge gebracht. Mit zum Teil radikalen Hinterfragungen begeben sich die FilmemacherInnen auf eine Spurensuche in der privaten Familiengeschichte oder der persönlichen Vergangenheit. Fiktionalisierungen treffen auf dokumentarische Bestandsaufnahmen.
Wir beginnen das Seminar mit einer Exkursion auf das 54. Internationale Leipziger Festival für Dokumentarfilm. Dort werden wir unter anderen Filmen meinen neuen Film „Eine Anleitung, um die Vergangenheit zu ändern“ im Deutschen Wettbewerb sehen. Im Seminar sollen dann anhand weiterer Beispiele subjektiv erzählte Dokumentarfilme besprochen werden. Untersucht werden Ich-Konstruktionen und auto-ethnografische Strategien sowie Fragen zu Erinnerung, Selbstdarstellung und Montage. Dabei sollen historische Grundlagen untersucht und die verschiedenen Ausformungen und Problematiken des Genres diskutiert werden.Neben Sichtung und Theorie liegt der Schwerpunkt des Seminars auf der praktischen Arbeit mit Video.
Voraussetzung: Die Bereitschaft und Lust regelmäßig teilzunehmen, selbstständig, praktisch arbeiten zu wollen und im gemeinsamen Diskussionsprozess ein Instrumentarium zu entwickeln, um grundlegende Fragen wie u.a. ‚Realismus’, ‚Authentizität’, ‚Fiktionalisierung’ und Haltung des/der Filmemachenden zu besprechen.
Carolyn Gold Heilbrun
Autobiografischer Film dient zuweilen als Abrechnung oder Mittel zur Bewusstwerdung innerhalb der Erforschung von persönlicher Familiengeschichte. Experimentelle Autobiografien, Tagebuchfilme und (interkulturelle) Familienerzählungen sind häufig zu beobachtende
Genreformen des subjektiv erzählten Dokumentarfilms. Dabei wird häufig Persönliches durch „family found footage“ in größere gesellschaftspolitische Zusammenhänge gebracht. Mit zum Teil radikalen Hinterfragungen begeben sich die FilmemacherInnen auf eine Spurensuche in der privaten Familiengeschichte oder der persönlichen Vergangenheit. Fiktionalisierungen treffen auf dokumentarische Bestandsaufnahmen.
Wir beginnen das Seminar mit einer Exkursion auf das 54. Internationale Leipziger Festival für Dokumentarfilm. Dort werden wir unter anderen Filmen meinen neuen Film „Eine Anleitung, um die Vergangenheit zu ändern“ im Deutschen Wettbewerb sehen. Im Seminar sollen dann anhand weiterer Beispiele subjektiv erzählte Dokumentarfilme besprochen werden. Untersucht werden Ich-Konstruktionen und auto-ethnografische Strategien sowie Fragen zu Erinnerung, Selbstdarstellung und Montage. Dabei sollen historische Grundlagen untersucht und die verschiedenen Ausformungen und Problematiken des Genres diskutiert werden.Neben Sichtung und Theorie liegt der Schwerpunkt des Seminars auf der praktischen Arbeit mit Video.
Voraussetzung: Die Bereitschaft und Lust regelmäßig teilzunehmen, selbstständig, praktisch arbeiten zu wollen und im gemeinsamen Diskussionsprozess ein Instrumentarium zu entwickeln, um grundlegende Fragen wie u.a. ‚Realismus’, ‚Authentizität’, ‚Fiktionalisierung’ und Haltung des/der Filmemachenden zu besprechen.
Dozent
Antje Engelmann
Termin
Erstes Treffen: 19.10.2011 // Mittwoch 14-17 Uhr
Ort
Campus Pappelallee // Pappelallee 8-9 // Haus 4 // Raum 2.16
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA Sem. 3 vorrangig
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Bei Interesse am Seminar kontaktieren Sie mich bitte vorab per email! Die Teilnehmerzahl sollte wegen der im Semester frühzeitig angesetzten Exkursion nach Leipzig ungefähr abgeschätzt werden können.
Erstes Treffen: Mittwoch 19. 10.2011 // FH, Haus 4, Raum 2.16
Termin der Exkursion auf das 54. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
Donnerstag, den 20.10.2011
Wie im Timetable ersichtlich, startet das Filmprogramm bereits um 10 Uhr. Wir werden uns in Leipzig voraussichtlich um 9.30Uhr und 13 Uhr treffen. Die TeilnehmerInnen können sich das Programm selbst zusammenstellen. Sobald Sie sich eingeschrieben haben, schicke ich alle weiteren Details. Ich empfehle aber sich schon so bald wie möglich um ein Bahnticket oder Fahrgemeinschaften nach Leipzig zu kümmern! Eine voraussichtliche Teilnehmerliste schicke ich sobald wie möglich, so dass Sie sich diesbezüglich verständigen können.
Filmprogramm: http://www.dok-leipzig.de/festival/filmfinder/info_item_596965/DOK11_Timetable.pdf
Wegen mehrfacher Anfrage:
Praktische Arbeiten, auch nicht filmische, betreue ich gerne.
Bezüglich Projektabschluss, Scheinen und LPs bitte Prof. Anne Quirynen anschreiben.
Erstes Treffen: Mittwoch 19. 10.2011 // FH, Haus 4, Raum 2.16
Termin der Exkursion auf das 54. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
Donnerstag, den 20.10.2011
Wie im Timetable ersichtlich, startet das Filmprogramm bereits um 10 Uhr. Wir werden uns in Leipzig voraussichtlich um 9.30Uhr und 13 Uhr treffen. Die TeilnehmerInnen können sich das Programm selbst zusammenstellen. Sobald Sie sich eingeschrieben haben, schicke ich alle weiteren Details. Ich empfehle aber sich schon so bald wie möglich um ein Bahnticket oder Fahrgemeinschaften nach Leipzig zu kümmern! Eine voraussichtliche Teilnehmerliste schicke ich sobald wie möglich, so dass Sie sich diesbezüglich verständigen können.
Filmprogramm: http://www.dok-leipzig.de/festival/filmfinder/info_item_596965/DOK11_Timetable.pdf
Wegen mehrfacher Anfrage:
Praktische Arbeiten, auch nicht filmische, betreue ich gerne.
Bezüglich Projektabschluss, Scheinen und LPs bitte Prof. Anne Quirynen anschreiben.
