
Falk Rößler
Universität Potsdam, Institut für Künste und Medien
Mobil 0178 6966312
Falk.Roessler@uni-potsdam.de
Sprechstunde
nach Vereinbarung
Veranstaltungen
Winter 2007/2008
Ein anderes Theater - alternative Theatralisierungsformen der Gegenwart
Nein, tot ist es nicht, das Theater. Und nicht mal das tote Theater ist wirklich tot zu kriegen. Noch immer haben wir zumeist ein sehr traditionelles Verständnis von dem, was Theater angeblich ist: Da ist eine Bühne und da sind Schauspieler und sie spielen ein Stück das ein (zumeist männlicher) Autor verfasst hat.
Doch die innovativsten Impulse auf dem Gebiet theatralischer Künste kommen aus ganz anderen Ecken. Da geht es nicht mehr um kohärente, dramatische Geschichten, sondern um Versatzstücke und Fragmente. Da wird keine gediegene ganzheitliche Fiktion mehr gesucht, an der man sich laben kann, sondern das Zerberstende, Heraustretende, Schwellenhafte, Unpassende. Da geht es weniger um einen Inhalt oder einen „Sinn“, als vielleicht viel mehr um das Sprechen an sich? ... oder die Stimme? ... oder den Rhythmus?
„Ist das dann noch Theater?“ Es ist – ein anderes. Neben und teilweise auch in dem traditionellen Theaterbetrieb halten seit einigen Jahrzehnten Sehweisen, Techniken, Methoden und Herangehensweisen Einzug, die mit dem klassischen Bühnendrama nicht mehr vereinbar sind. Im Rahmen des Projekts werden wir gemeinsam auf die Suche nach solchen Elementen gehen. Wir werden Entwicklungen nachzeichnen und versuchen, herauszufinden, was denn so anders ist an diesem anderen Theater.
Das soll jedoch nicht in Form eines klassischen Seminars geschehen – zumindest nicht nur. Neben dem Lesen von Texten besuchen wir Aufführungen und laden uns Vertreter aus Theatertheorie und –praxis ein. Die Universität werden wir nicht von innen sehen. Größtenteils treffen wir uns in Berlin, wo wir uns an gemeinsamen Abenden in thematisch abgestimmten Räumlichkeiten die Zeit nehmen, die wir zum Diskutieren, Fragen, Nicht-Verstehen und Verstehen brauchen. So wird die Veranstaltung sowohl zu der Suche nach jenem „anderen Theater“, wie auch zu der nach einer anderen Form der Wissensvermittlung.
Doch die innovativsten Impulse auf dem Gebiet theatralischer Künste kommen aus ganz anderen Ecken. Da geht es nicht mehr um kohärente, dramatische Geschichten, sondern um Versatzstücke und Fragmente. Da wird keine gediegene ganzheitliche Fiktion mehr gesucht, an der man sich laben kann, sondern das Zerberstende, Heraustretende, Schwellenhafte, Unpassende. Da geht es weniger um einen Inhalt oder einen „Sinn“, als vielleicht viel mehr um das Sprechen an sich? ... oder die Stimme? ... oder den Rhythmus?
„Ist das dann noch Theater?“ Es ist – ein anderes. Neben und teilweise auch in dem traditionellen Theaterbetrieb halten seit einigen Jahrzehnten Sehweisen, Techniken, Methoden und Herangehensweisen Einzug, die mit dem klassischen Bühnendrama nicht mehr vereinbar sind. Im Rahmen des Projekts werden wir gemeinsam auf die Suche nach solchen Elementen gehen. Wir werden Entwicklungen nachzeichnen und versuchen, herauszufinden, was denn so anders ist an diesem anderen Theater.
Das soll jedoch nicht in Form eines klassischen Seminars geschehen – zumindest nicht nur. Neben dem Lesen von Texten besuchen wir Aufführungen und laden uns Vertreter aus Theatertheorie und –praxis ein. Die Universität werden wir nicht von innen sehen. Größtenteils treffen wir uns in Berlin, wo wir uns an gemeinsamen Abenden in thematisch abgestimmten Räumlichkeiten die Zeit nehmen, die wir zum Diskutieren, Fragen, Nicht-Verstehen und Verstehen brauchen. So wird die Veranstaltung sowohl zu der Suche nach jenem „anderen Theater“, wie auch zu der nach einer anderen Form der Wissensvermittlung.
Dozenten
Termin
1. Termin: Do 18.10. 13:15 Uhr Büro Mersch. Danach: Mi, 19 Uhr (14-tg.)
Ort
rotierende Örtlichkeiten in Berlin, anfangs 2 x in Potsdam (inkl. Pilottermin)
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7, 10
Module (MA): 9
Module (BA): 7, 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelles Projektseminar
Leistungspunkte
4 / 8 (schriftliche Arbeit)
Zielgruppe
BA-, MA-Studierende in höheren Semestern / theaterinteressierte Studierende
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Bei der Veranstaltung handelt es sich um ein von Falk Rößler konzipiertes und von Prof. Mersch betreutes Forschungsprojekt, das alternative Theaterformen durch alternative Lehrformen praktisch und theoretisch untersuchen will.
Teilnehmer bitte unbedingt zum Pilottermin am Donnerstag, 18.10. um 13:15 Uhr in das Büro von Prof. Dieter Mersch kommen (Haus 1, Raum 209)!
Anfragen bezüglich der Veranstaltung bitte per Mail an Falk Rößler (Falk.Roessler@uni-potsdam.de) richten.
Teilnehmer bitte unbedingt zum Pilottermin am Donnerstag, 18.10. um 13:15 Uhr in das Büro von Prof. Dieter Mersch kommen (Haus 1, Raum 209)!
Anfragen bezüglich der Veranstaltung bitte per Mail an Falk Rößler (Falk.Roessler@uni-potsdam.de) richten.