Aktuelles Sommer 2015
11./12. Juli, 14 bis 14 Uhr | emw_echoic_chamber | Stadt für eine Nacht 2015

Nach einer längeren Pause ist die Europäische Medienwissenschaft wieder
auf dem Potsdamer Kulturfest "Stadt für eine Nacht" auf dem schönen
Areal rund um das Hans-Otto-Theater in der Potsdamer Schiffbauergasse
vertreten. Wir präsentieren in diesem Jahr Projekte und Anordnungen, die
im Rahmen verschiedener Seminare im Themenbereich Sound entstanden sind.
Alle Studierende und Dozierende sind herzlich zu einem Besuch an unserem
Stand eingeladen. Alle Infos zur Veranstaltung s. unter Links.
Die emw_echoic_chamber erzeugt mittels analoger und digitaler Kanäle,
per Kabel, Funk und Livestream ein dichtes Feld aus lokaler akustischer
Atmosphäre, Live-Übertragungen von found sounds aus der direkten
Nachbarschaft, Tonaufnahmen von anderen Zeiten und Orten sowie
Feedback-Schleifen mit verschiedenen Medien. Zu bestimmten Zeiten werden
Klangkompositionen von EMW-Studierenden und akustische
Live-Interventionen zu hören sein. Das Publikum ist eingeladen, an
Soundwalks und Direktübertragungen mitzuwirken und so den Sound der
emw_echoic_chamber mitzugestalten.
Durch parallel geschaltete Signalwege kommt es zu asynchronen Momenten
und zeitlichen Verzögerungen, ebenso wie zu plötzlichen
Zufallsharmonien. Die emw_echoic_chamber macht die Doppelnatur und
Mittlerposition von Medien direkt erfahrbar: Medien ermöglichen
Kommunikation, aber immer nur partiell. Medien überbrücken Entfernungen
und Zeiten, aber sie manifestieren Distanzen im gleichen Moment. Medien
reproduzieren Abbilder und Signale, aber sie generieren dabei stets auch
Unschärfen, Fehler und Rauschen.
Ein Echo ist ein spezifisches Hall-Phänomen, das so stark verzögert ist,
dass der reflektierte Schall als eigenes Hörereignis wahrgenommen wird.
Im Gegensatz zum sog. schalltoten Raum als Ort professioneller
Produktion, der konstruiert wurde, um jeglichen Widerhall zu absorbieren
ist die emw_echoic_chamber dagegen ein Ort multipler
(Schall-)Reflexionen, Echos und gleichzeitiger Überlagerungen.
Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch!
Fritz Schlüter, Martin Schmidt und Kai Knörr
auf dem Potsdamer Kulturfest "Stadt für eine Nacht" auf dem schönen
Areal rund um das Hans-Otto-Theater in der Potsdamer Schiffbauergasse
vertreten. Wir präsentieren in diesem Jahr Projekte und Anordnungen, die
im Rahmen verschiedener Seminare im Themenbereich Sound entstanden sind.
Alle Studierende und Dozierende sind herzlich zu einem Besuch an unserem
Stand eingeladen. Alle Infos zur Veranstaltung s. unter Links.
Die emw_echoic_chamber erzeugt mittels analoger und digitaler Kanäle,
per Kabel, Funk und Livestream ein dichtes Feld aus lokaler akustischer
Atmosphäre, Live-Übertragungen von found sounds aus der direkten
Nachbarschaft, Tonaufnahmen von anderen Zeiten und Orten sowie
Feedback-Schleifen mit verschiedenen Medien. Zu bestimmten Zeiten werden
Klangkompositionen von EMW-Studierenden und akustische
Live-Interventionen zu hören sein. Das Publikum ist eingeladen, an
Soundwalks und Direktübertragungen mitzuwirken und so den Sound der
emw_echoic_chamber mitzugestalten.
Durch parallel geschaltete Signalwege kommt es zu asynchronen Momenten
und zeitlichen Verzögerungen, ebenso wie zu plötzlichen
Zufallsharmonien. Die emw_echoic_chamber macht die Doppelnatur und
Mittlerposition von Medien direkt erfahrbar: Medien ermöglichen
Kommunikation, aber immer nur partiell. Medien überbrücken Entfernungen
und Zeiten, aber sie manifestieren Distanzen im gleichen Moment. Medien
reproduzieren Abbilder und Signale, aber sie generieren dabei stets auch
Unschärfen, Fehler und Rauschen.
Ein Echo ist ein spezifisches Hall-Phänomen, das so stark verzögert ist,
dass der reflektierte Schall als eigenes Hörereignis wahrgenommen wird.
Im Gegensatz zum sog. schalltoten Raum als Ort professioneller
Produktion, der konstruiert wurde, um jeglichen Widerhall zu absorbieren
ist die emw_echoic_chamber dagegen ein Ort multipler
(Schall-)Reflexionen, Echos und gleichzeitiger Überlagerungen.
Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch!
Fritz Schlüter, Martin Schmidt und Kai Knörr