Aktuelles Sommer 2014
Anette Guther, Kostümbildnerin - Zu Gast in der EMW

Die äußere Wirklichkeit - Zur Inszenierung der Kostüme
Öffentliches Werkstattgespräch, Donnerstag, 3. Juli 2013, 18.00 Uhr Fachhochschule Potsdam, Europäische Medienwissenschaft (FH & Universität Potsdam), Kiepenheuerallee 5, D 011
Zu der viel diskutierten Qualität des Films, eine besondere Nähe und Wechselbeziehung zur Wirklichkeit einzugehen, zur „Eroberung der Realität“ (André Bazin) beizutragen, gehören die Kostüme der Akteure im Spielfilm. Gleichwohl wird in Diskussionen, Analysen und Kritiken dem Kostümbild in der Regel weniger Aufmerksamkeit als z.B. Kamera und Licht beigemessen. Um dies zu ändern, haben wir Anette Guther, eine der wichtigsten und renommiertesten Kostümbildnerin des aktuellen deutschen Films, zu einem Werkstattgespräch eingeladen. Einleitend wird dazu DIE INNERE SICHERHEIT (DE, 2000, Regie: Christian Petzold) gezeigt, der 2001 als Bester Spielfilm mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde und hier als Beispiel dienen wird.
Anette Guther hat Mode- und Kostümdesign an der Fachhochschule Hamburg studiert und ist seit Mitte der 1990er-Jahre als Kostümbildnerin für Kino, Fernsehen und Werbung tätig, seit 2005 auch für Theaterproduktionen.
Ihre Arbeit hat in besonderer Weise die Filme der „Berliner Schule“ geprägt. Zu den RegisseurInnen, mit denen sie im Lauf der Jahre wiederholt zusammenarbeitete, gehören Thomas Arslan (u.a. DEALER, 1999; DER SCHÖNE TAG, 2001; IM SCHATTEN, 2010, Gold, 2013), Angela Schanelec (MARSEILLE, 2004; NACHMITTAG, 2007) und Christian Petzold, mit dem sie seit dessen Fernsehdebüt PILOTINNEN (1995) immer wieder gearbeitet hat. So entwarf sie unter anderem die Kostüme für DIE BEISCHLAFDIEBIN (1998, TV), DIE INNERE SICHERHEIT (2000), GESPENSTER (2005) und JERICHOW (2008). Für die Kostümbilder zu Petzolds mehrfach ausgezeichnetem Drama BARBARA wurde Anette Guther 2012 für den Deutschen Filmpreis nominiert.
Öffentliches Werkstattgespräch, Donnerstag, 3. Juli 2013, 18.00 Uhr Fachhochschule Potsdam, Europäische Medienwissenschaft (FH & Universität Potsdam), Kiepenheuerallee 5, D 011
Zu der viel diskutierten Qualität des Films, eine besondere Nähe und Wechselbeziehung zur Wirklichkeit einzugehen, zur „Eroberung der Realität“ (André Bazin) beizutragen, gehören die Kostüme der Akteure im Spielfilm. Gleichwohl wird in Diskussionen, Analysen und Kritiken dem Kostümbild in der Regel weniger Aufmerksamkeit als z.B. Kamera und Licht beigemessen. Um dies zu ändern, haben wir Anette Guther, eine der wichtigsten und renommiertesten Kostümbildnerin des aktuellen deutschen Films, zu einem Werkstattgespräch eingeladen. Einleitend wird dazu DIE INNERE SICHERHEIT (DE, 2000, Regie: Christian Petzold) gezeigt, der 2001 als Bester Spielfilm mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde und hier als Beispiel dienen wird.
Anette Guther hat Mode- und Kostümdesign an der Fachhochschule Hamburg studiert und ist seit Mitte der 1990er-Jahre als Kostümbildnerin für Kino, Fernsehen und Werbung tätig, seit 2005 auch für Theaterproduktionen.
Ihre Arbeit hat in besonderer Weise die Filme der „Berliner Schule“ geprägt. Zu den RegisseurInnen, mit denen sie im Lauf der Jahre wiederholt zusammenarbeitete, gehören Thomas Arslan (u.a. DEALER, 1999; DER SCHÖNE TAG, 2001; IM SCHATTEN, 2010, Gold, 2013), Angela Schanelec (MARSEILLE, 2004; NACHMITTAG, 2007) und Christian Petzold, mit dem sie seit dessen Fernsehdebüt PILOTINNEN (1995) immer wieder gearbeitet hat. So entwarf sie unter anderem die Kostüme für DIE BEISCHLAFDIEBIN (1998, TV), DIE INNERE SICHERHEIT (2000), GESPENSTER (2005) und JERICHOW (2008). Für die Kostümbilder zu Petzolds mehrfach ausgezeichnetem Drama BARBARA wurde Anette Guther 2012 für den Deutschen Filmpreis nominiert.