Aktuelles Winter 2013/2014
… DENN SIE WISSEN NICHT, WAS SIE TUN. Ein Vortragsabend zur Bildlichkeit von Krisen-Erzählungen

Termin: Donnerstag, 6. Februar 2014, 18–20 Uhr
Ort: FH Potsdam, Campus Pappelallee, Hörsaal D011
… DENN SIE WISSEN NICHT, WAS SIE TUN.
Ein Vortragsabend zur Bildlichkeit von Krisen-Erzählungen
Die Entwicklung des computerbasierten Handels ist eine Geschichte der Immaterialisierung des Geldes und dessen Referenzverlustes. Die Unvorstellbarkeit gegenwärtiger finanzökonomischer Praktiken manifestiert sich vor diesem Hintergrund in einer allgemeinen sprachlichen Unnahbarkeit, die mithilfe von Metaphern und Visualisierungen aufgehoben werden soll: Im öffentlichen Diskurs „kollabiert“ demnach der Markt, erlebt die Wall Street ein „Erdbeben“ nach dem anderen und wartet die Europäische Gemeinschaft auf den nächsten „Rettungsschirm“. Der Themenabend forscht hiervon ausgehend nach den Erklärungsmodellen und Darstellungsweisen der letzten Finanzkrise(n), die an der Schnittstelle von Medien, Politik und Populärkultur zwischen Emotionalisierung und Aufklärung der Gesellschaft changieren.
Ist ein „Außerhalb“ des Marktes noch vorstellbar? Wie viel Fiktionalität steckt in zeitgenössischen Wirtschaftspraktiken? Welche Schuldimplikationen und Interventionsoptionen dominieren die öffentliche Auseinandersetzung mit der Krise des Ökonomischen?
Hierzu wird es einen Gastvortrag der Literaturwissenschaftlerin Nina Peter (FU Berlin) geben, der den Sprachbildern der Krise, ihrer Dramatik, Inszeniertheit und Verortung analysierend begegnet. Unterstützt wird dieser durch einen Beitrag von Prof. Dr. Jan Distelmeyer (FH Potsdam), der sich mit den Untergangsszenarien des Gegenwartskinos und der Verhandlung von alternativen Handlungsspielräumen im Krisen-Diskurs beschäftigt.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Ringseminars „Kulturen des Ökonomischen“ unter der Leitung Dr. Daniela Dörings.
Ort: FH Potsdam, Campus Pappelallee, Hörsaal D011
… DENN SIE WISSEN NICHT, WAS SIE TUN.
Ein Vortragsabend zur Bildlichkeit von Krisen-Erzählungen
Die Entwicklung des computerbasierten Handels ist eine Geschichte der Immaterialisierung des Geldes und dessen Referenzverlustes. Die Unvorstellbarkeit gegenwärtiger finanzökonomischer Praktiken manifestiert sich vor diesem Hintergrund in einer allgemeinen sprachlichen Unnahbarkeit, die mithilfe von Metaphern und Visualisierungen aufgehoben werden soll: Im öffentlichen Diskurs „kollabiert“ demnach der Markt, erlebt die Wall Street ein „Erdbeben“ nach dem anderen und wartet die Europäische Gemeinschaft auf den nächsten „Rettungsschirm“. Der Themenabend forscht hiervon ausgehend nach den Erklärungsmodellen und Darstellungsweisen der letzten Finanzkrise(n), die an der Schnittstelle von Medien, Politik und Populärkultur zwischen Emotionalisierung und Aufklärung der Gesellschaft changieren.
Ist ein „Außerhalb“ des Marktes noch vorstellbar? Wie viel Fiktionalität steckt in zeitgenössischen Wirtschaftspraktiken? Welche Schuldimplikationen und Interventionsoptionen dominieren die öffentliche Auseinandersetzung mit der Krise des Ökonomischen?
Hierzu wird es einen Gastvortrag der Literaturwissenschaftlerin Nina Peter (FU Berlin) geben, der den Sprachbildern der Krise, ihrer Dramatik, Inszeniertheit und Verortung analysierend begegnet. Unterstützt wird dieser durch einen Beitrag von Prof. Dr. Jan Distelmeyer (FH Potsdam), der sich mit den Untergangsszenarien des Gegenwartskinos und der Verhandlung von alternativen Handlungsspielräumen im Krisen-Diskurs beschäftigt.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Ringseminars „Kulturen des Ökonomischen“ unter der Leitung Dr. Daniela Dörings.