Aktuelles Winter 2013/2014
27.11.2013 | ab 17:00 | Christina von Braun über "Geld und Körper"



Termin: 27.11.2013, Beginn: 17 Uhr
Ort: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Eintritt frei
Vortrag und Gespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Schwindel der Wirklichkeit" der Akademie der Künste in Kooperation mit der EMW
Die Unsichtbarwerdung des Geldes und das Verschwinden des menschlichen Körpers gehören zusammen. Das fiktive Geld und der Cyborg sind zwei Seiten seiner Entwicklung. Seit seiner Entstehung hat Geld einen immer höheren Abstraktionsgrad erreicht und ein System geschaffen, von dem niemand heute noch behaupten kann, dass er es versteht. Die gesamte Geldwirtschaft scheint auf einem Nichts aus vielen Nullen zu basieren, denn in der Ökonomie gibt es einen breiten Konsens darüber, dass das Geld keiner Deckung mehr bedarf.
Christina von Braun hat in ihrer Kulturgeschichte des Geldes gezeigt, dass auch das virtualisierte Geld durch den menschlichen Körper ‚gedeckt’ wird, denn nach dem Fortfall der alten Deckungen Gold, Grundbesitz und Macht des Souveräns wird die theologische Basis des Geldes, der sakrale Opfertausch, wieder sichtbar. Geld, Opfer und Körper bilden ein Dreieck.
In dem Gespräch wird es um den Zusammenhang zwischen der Abstraktion des Geldes und der fortschreitenden Virtualität des Körpers in der digitalen Gesellschaft gehen. Was geschieht mit dem Körper und damit dem Menschen, wenn der nächste Schritt getan wird: die völlige Abschaffung des Bargeldes, wie es schon in Holland und Schweden versucht wird? Die Gesprächspartnerin ist Jutta Brückner, Filmemacherin und Direktorin der Sektion Film- und Medienkunst.
Diese Veranstaltung ist Teil einer Kooperation der EMW mit der Akademie der Künste, in der bis Ende 2014 Vorträge, Diskussionen, Workshops und Ausstellungen zum "Schwindel der Wirklichkeit" durchgeführt werden.
Ort: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Eintritt frei
Vortrag und Gespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Schwindel der Wirklichkeit" der Akademie der Künste in Kooperation mit der EMW
Die Unsichtbarwerdung des Geldes und das Verschwinden des menschlichen Körpers gehören zusammen. Das fiktive Geld und der Cyborg sind zwei Seiten seiner Entwicklung. Seit seiner Entstehung hat Geld einen immer höheren Abstraktionsgrad erreicht und ein System geschaffen, von dem niemand heute noch behaupten kann, dass er es versteht. Die gesamte Geldwirtschaft scheint auf einem Nichts aus vielen Nullen zu basieren, denn in der Ökonomie gibt es einen breiten Konsens darüber, dass das Geld keiner Deckung mehr bedarf.
Christina von Braun hat in ihrer Kulturgeschichte des Geldes gezeigt, dass auch das virtualisierte Geld durch den menschlichen Körper ‚gedeckt’ wird, denn nach dem Fortfall der alten Deckungen Gold, Grundbesitz und Macht des Souveräns wird die theologische Basis des Geldes, der sakrale Opfertausch, wieder sichtbar. Geld, Opfer und Körper bilden ein Dreieck.
In dem Gespräch wird es um den Zusammenhang zwischen der Abstraktion des Geldes und der fortschreitenden Virtualität des Körpers in der digitalen Gesellschaft gehen. Was geschieht mit dem Körper und damit dem Menschen, wenn der nächste Schritt getan wird: die völlige Abschaffung des Bargeldes, wie es schon in Holland und Schweden versucht wird? Die Gesprächspartnerin ist Jutta Brückner, Filmemacherin und Direktorin der Sektion Film- und Medienkunst.
Diese Veranstaltung ist Teil einer Kooperation der EMW mit der Akademie der Künste, in der bis Ende 2014 Vorträge, Diskussionen, Workshops und Ausstellungen zum "Schwindel der Wirklichkeit" durchgeführt werden.