Aktuelles Sommer 2013
16.05.2013 | ab 18:00 | ABGESAGT - Vortrag Tim Stüttgen (Berlin): Quare Zeiten, quare Orte



Öffentlicher Vortrag, Donnerstag, 16. Mai 2013, 18.00 Uhr
Fachhochschule Potsdam, Europäische Medienwissenschaft (FH & Universität Potsdam), Pappelallee 8-9, Hauptgebäude, HG 067
Der Vortrag setzt sich mit dem Verlauf der Sklaverei in den USA auseinander, um eine auf Frantz Fanon basierende Queer-of-Color-Perspektive zu entwickeln. Dafür verfolgt er Diskurse und filmische Werke über schwarze Mobilität und Temporalität. Zwischen Intersektionalität und an Deleuze orientierten Diskursen über Heterogenität und durch eine Lektüre des ersten afro-amerikanischen Kinos (Blaxploitation) entwickelt Stüttgen das „Black Movement Image“ und führt das Konzept der „Quareness“ ein – mit dem a aus black im Begriff queer. Ausgehend von SPACE IS THE PLACE (USA 1974), dem populärstem Film des Avantgardekomponisten Sun Ra, entwickelt er in einem Kontinuum vergangener Träume und zukünftiger Utopien die Konzepte einer quare time und eines radikal schwarzen Zeit-Bildes.
Tim Stüttgen hat Film, freie Kunst sowie Gender_Queer Studies in London, Hamburg, Maastricht und Berlin studiert. Als Queer-Theoretiker, Kurator, Aktivist und Autor arbeitet er u.a. zur Geschichte von Pornographie und PostPorn, zur Performance Kunst, zur visuellen Geschichte afroamerikanischer Befreiungspolitik und Post-/Sklaverei sowie zum Verhältnis von Sexualität und Arbeit. 2010 veröffentlichte er Post Porn Politics – The Symposium Reader (Berlin: b_books), in Kürze erscheint seine Monographie In a Quare Time and Place.
Fachhochschule Potsdam, Europäische Medienwissenschaft (FH & Universität Potsdam), Pappelallee 8-9, Hauptgebäude, HG 067
Der Vortrag setzt sich mit dem Verlauf der Sklaverei in den USA auseinander, um eine auf Frantz Fanon basierende Queer-of-Color-Perspektive zu entwickeln. Dafür verfolgt er Diskurse und filmische Werke über schwarze Mobilität und Temporalität. Zwischen Intersektionalität und an Deleuze orientierten Diskursen über Heterogenität und durch eine Lektüre des ersten afro-amerikanischen Kinos (Blaxploitation) entwickelt Stüttgen das „Black Movement Image“ und führt das Konzept der „Quareness“ ein – mit dem a aus black im Begriff queer. Ausgehend von SPACE IS THE PLACE (USA 1974), dem populärstem Film des Avantgardekomponisten Sun Ra, entwickelt er in einem Kontinuum vergangener Träume und zukünftiger Utopien die Konzepte einer quare time und eines radikal schwarzen Zeit-Bildes.
Tim Stüttgen hat Film, freie Kunst sowie Gender_Queer Studies in London, Hamburg, Maastricht und Berlin studiert. Als Queer-Theoretiker, Kurator, Aktivist und Autor arbeitet er u.a. zur Geschichte von Pornographie und PostPorn, zur Performance Kunst, zur visuellen Geschichte afroamerikanischer Befreiungspolitik und Post-/Sklaverei sowie zum Verhältnis von Sexualität und Arbeit. 2010 veröffentlichte er Post Porn Politics – The Symposium Reader (Berlin: b_books), in Kürze erscheint seine Monographie In a Quare Time and Place.