Aktuelles Sommer 2012
Godzilla (J 1954) | LEBENSZEICHEN - Radioaktiv! | In Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam


„Radioaktiv!“ heißt die inzwischen fünfte LEBENSZEICHEN-Filmreihe in Kooperation des Studiengangs EMW mit dem Filmmuseum Potsdam. Bis Mitte Juli zeigen wir eine Auswahl von Spiel- und Dokumentarfilmen rund um das Thema Kernkraft. Das Spektrum der Filme, in denen sich kulturgeschichtliche Spuren der atomaren Kraft niedergeschlagen haben, reicht von frühen Katastrophenfilmen wie „Godzilla“ über filmische Untergangsvisionen aus der Sowjetzeit zu deutschen Dokumentationen im Ost-West-Vergleich.
10.05.2012, 18 Uhr
Godzilla
R: Ishiro Honda, D: Akira Takarada, Momoko Kochi, Akihiko Hirata, J 1954, 92‘
Einführung: Kai S. Knörr (Universität Potsdam)
Neun Jahre nach dem japanischen Trauma von Hiroshima und Nagasaki, in einem Jahr intensiver amerikanischer Kernwaffentests im Pazifik, erblickt die atomar aktivierte Riesenechse Godzilla das Licht der Kinoleinwand. Seit dem Jahr 1954, das den Beginn des internationalen Monsterkults markiert, treibt es allein in Japan in 28 Produktionen sein filmisches Unwesen. Die Godzilla-Filme spiegeln in besonderer Weise die Geschichte populärer Katastrophenfilme wieder. Das Monstrum steht als „lebende Nuklearspaltung auf zwei Beinen“ (Hanns-Georg Rodek) auch für die kollektiven Ängste vor der zerstörerischen Wirkung nuklearer Energie.
10.05.2012, 18 Uhr
Godzilla
R: Ishiro Honda, D: Akira Takarada, Momoko Kochi, Akihiko Hirata, J 1954, 92‘
Einführung: Kai S. Knörr (Universität Potsdam)
Neun Jahre nach dem japanischen Trauma von Hiroshima und Nagasaki, in einem Jahr intensiver amerikanischer Kernwaffentests im Pazifik, erblickt die atomar aktivierte Riesenechse Godzilla das Licht der Kinoleinwand. Seit dem Jahr 1954, das den Beginn des internationalen Monsterkults markiert, treibt es allein in Japan in 28 Produktionen sein filmisches Unwesen. Die Godzilla-Filme spiegeln in besonderer Weise die Geschichte populärer Katastrophenfilme wieder. Das Monstrum steht als „lebende Nuklearspaltung auf zwei Beinen“ (Hanns-Georg Rodek) auch für die kollektiven Ängste vor der zerstörerischen Wirkung nuklearer Energie.