Aktuelles Sommer 2012
An einem Samstag (V Subbotu), RUS/D/UA 2011 | LEBENSZEICHEN - Radioaktiv!

Filmvorführung
28.06.2012, 18 Uhr
Einführung: Kai S. Knörr (EMW)
Ort: Filmmuseum Potsdam
An einem Samstag
R: Alexander Mindadze, D: Anton Shagin, Svetlana Smirnova-Marcinkevich, Stanislav Rjadinskij
Russland/D/Ukraine 2011, 99min, dt. Synchronfassung
Der Reaktorunfall von Tschernobyl am 26. April 1986 und dessen unabsehbare Folgen veränderten die gesellschaftliche Perspektive auf Kernenergie in drastischer Weise. Während das atomare Wettrüsten der Supermächte bereits in den 1980er Jahren eine globale Angstkultur schuf, geriet mit dem Super-GAU auch die "friedliche Nutzung" der Atomenergie in Verruf. Der unerschütterliche Glaube an das technologisch Machbare hatte sich als fataler Irrtum erwiesen.
Alexander Mindadzes Spielfilm führt uns zurück zum Tag der Katastrophe und zeigt das Leben in der ukrainischen Stadt Pripjat, das zunächst weitergeht als wäre nichts geschehen. Das bis dahin für unmöglich gehaltene Versagen der Technik wird im Film zu einer Allegorie auf das Versagen des Gesellschaftssystems insgesamt. Die politisch Verantwortlichen spielen den Unfall herunter, doch der junge Patreifunktionär Valerij (Anton Shagin) bemerkt die Panik hinter den Kulissen und beschließt, mit seiner Freundin (Svetlana Smirnova-Marcinkevich) aus der Stadt zu fliehen.
Der Film wird im Rahmen der seminarbegleitenden LEBENSZEICHEN-Reihe "Radioaktiv!" gezeigt.
28.06.2012, 18 Uhr
Einführung: Kai S. Knörr (EMW)
Ort: Filmmuseum Potsdam
An einem Samstag
R: Alexander Mindadze, D: Anton Shagin, Svetlana Smirnova-Marcinkevich, Stanislav Rjadinskij
Russland/D/Ukraine 2011, 99min, dt. Synchronfassung
Der Reaktorunfall von Tschernobyl am 26. April 1986 und dessen unabsehbare Folgen veränderten die gesellschaftliche Perspektive auf Kernenergie in drastischer Weise. Während das atomare Wettrüsten der Supermächte bereits in den 1980er Jahren eine globale Angstkultur schuf, geriet mit dem Super-GAU auch die "friedliche Nutzung" der Atomenergie in Verruf. Der unerschütterliche Glaube an das technologisch Machbare hatte sich als fataler Irrtum erwiesen.
Alexander Mindadzes Spielfilm führt uns zurück zum Tag der Katastrophe und zeigt das Leben in der ukrainischen Stadt Pripjat, das zunächst weitergeht als wäre nichts geschehen. Das bis dahin für unmöglich gehaltene Versagen der Technik wird im Film zu einer Allegorie auf das Versagen des Gesellschaftssystems insgesamt. Die politisch Verantwortlichen spielen den Unfall herunter, doch der junge Patreifunktionär Valerij (Anton Shagin) bemerkt die Panik hinter den Kulissen und beschließt, mit seiner Freundin (Svetlana Smirnova-Marcinkevich) aus der Stadt zu fliehen.
Der Film wird im Rahmen der seminarbegleitenden LEBENSZEICHEN-Reihe "Radioaktiv!" gezeigt.