Aktuelles Winter 2010/2011
Ludic Interfaces. Design von Medienumgebungen für den homo ludens
Lange bevor innovative Computerspiel-Systeme wie die Nintendo Wii die öffentliche Aufmerksamkeit auf die sich vollziehende Interessensverschiebung von Inhalt zu Interface gelenkt hat, haben kreative Wissenschaftler und Künstler neue Interface-Konfigurationen zwischen Mensch und Maschine, Maschine und Maschine sowie Mensch und Mensch erforscht. Die Prämisse des Joint European Masters Programme in Ludic Interfaces ist die Annahme, dass Interface-Innovationen – man brauche nur an die Genealogie von graphischen Benutzerschnittstellen zu denken – in der Verspieltheit wurzeln. Die Methodologien, die diese neue Disziplin für die Analyse und Entwicklung von innovativen Interfaces mobilisiert, umfassen Ludologie, Medientheorie, Kulturwissenschaft, ästhetische Praxis, HCIUE (human computer interfaces and usability engineering) und kollaborative Kreationsprozesse (Wikis, Blogs, Social Networking, Prototyping, Bending- und Moddingpraktiken).
Das vom Lehrstuhl für Medienwissenschaft am Institut für Künste und Medien initiierte Zentrum für Computerspielforschung (DIGAREC - Digital Games Research Center) der Universität Potsdam hat im Rahmen des EU-Programms "Lifelong Learning" Fördermittel für einen Europäischen Masterstudiengang "Ludic Interfaces" erhalten. Der Studiengang wird an den vier Standorten Salford, Valencia, Linz und Potsdam in den folgenden Jahren konzipiert; geplanter Studienbeginn ist im Wintersemester 2012/13. Die Absicht ist eine Verankerung des Masters im ERASMUS-Mundus-Programm, das die Zusammenarbeit von europäischen Hochschulen und eine Ausbildung auf höchstem Niveau zum Ziel hat.
Teilnehmende Institutionen:
Creative Technology/ Creative Games, Salford University (UK),
Prof. Mathias Fuchs (lead developer)
Interface Cultures, University of Art and Design Linz (Austria)
Prof. Christa Sommerer, Prof. Laurent Mignonneau, Dr. Georg Russegger
Visual Arts and Multimedia, Polytechnical University of Valencia (Spain)
Prof. María José Martínez de Pisón Ramón, Prof. Moisés Mañas
Institute of Arts and Media, University of Potsdam (Germany)
Prof. Dr. Dieter Mersch, Dr. Stephan Günzel, M.A. Mark Butler
Das vom Lehrstuhl für Medienwissenschaft am Institut für Künste und Medien initiierte Zentrum für Computerspielforschung (DIGAREC - Digital Games Research Center) der Universität Potsdam hat im Rahmen des EU-Programms "Lifelong Learning" Fördermittel für einen Europäischen Masterstudiengang "Ludic Interfaces" erhalten. Der Studiengang wird an den vier Standorten Salford, Valencia, Linz und Potsdam in den folgenden Jahren konzipiert; geplanter Studienbeginn ist im Wintersemester 2012/13. Die Absicht ist eine Verankerung des Masters im ERASMUS-Mundus-Programm, das die Zusammenarbeit von europäischen Hochschulen und eine Ausbildung auf höchstem Niveau zum Ziel hat.
Teilnehmende Institutionen:
Creative Technology/ Creative Games, Salford University (UK),
Prof. Mathias Fuchs (lead developer)
Interface Cultures, University of Art and Design Linz (Austria)
Prof. Christa Sommerer, Prof. Laurent Mignonneau, Dr. Georg Russegger
Visual Arts and Multimedia, Polytechnical University of Valencia (Spain)
Prof. María José Martínez de Pisón Ramón, Prof. Moisés Mañas
Institute of Arts and Media, University of Potsdam (Germany)
Prof. Dr. Dieter Mersch, Dr. Stephan Günzel, M.A. Mark Butler