Aktuelles Winter 2009/2010
Vortrag Oswald Wiener
Herzliche Einladung zum Vortrag von Oswald Wiener:
Selbstbeobachtung und Theorie der Intelligenz
Dienstag, 24.11.2009, 18 Uhr
Ort: Universität Potsdam, Am Neuen Palais, Haus 8, Raum 060/061
Gesprächsleitung: Prof. Dr. Dieter Mersch, Potsdam
Weit verbreiteten Ansichten entgegen ist kritische, intersubjektiv diskutierte Selbstbeobachtung für die psychologische Hypothesen-Bildung unverzichtbar. In dem Vortrag werden einige Punkte herausgearbeitet, die den bisherigen Theorieansätzen der Kognitionswissenschaft unbekannt geblieben sind (auch wo diese sich wohlwollend mit “Phänomenologie” auseinandersetzt).
Oswald Wiener war in den 50er Jahren des 20. Jhds. neben H.C. Artmann, K. Bayer, Fr. Achleitner und G. Rühm Mitglied des experimentellen Literatenkreises Wiener Gruppe, eignete sich in dieser Zeit auch ein umfangreiches Wissen über Computer und Kybernetik an, das ihm die leitende Funktion für Datenverarbeitung bei Olivetti in den 60er Jahren einbrachte. Bevor er später in Berlin Mathematik studierte, hatte er 1969 bereits die verbesserung von mitteleuropa, roman veröffentlicht.
Das Werk gilt als Meilenstein in der gedanklichen Auseinandersetzung mit den Grenzen des Konzepts virtueller Umgebungen. Zuletzt lehrte Wiener Ästhetik an der Kunstakademie Düsseldorf.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Einstein Forums und des Studiengangs Europäische Medienwissenschaft
Selbstbeobachtung und Theorie der Intelligenz
Dienstag, 24.11.2009, 18 Uhr
Ort: Universität Potsdam, Am Neuen Palais, Haus 8, Raum 060/061
Gesprächsleitung: Prof. Dr. Dieter Mersch, Potsdam
Weit verbreiteten Ansichten entgegen ist kritische, intersubjektiv diskutierte Selbstbeobachtung für die psychologische Hypothesen-Bildung unverzichtbar. In dem Vortrag werden einige Punkte herausgearbeitet, die den bisherigen Theorieansätzen der Kognitionswissenschaft unbekannt geblieben sind (auch wo diese sich wohlwollend mit “Phänomenologie” auseinandersetzt).
Oswald Wiener war in den 50er Jahren des 20. Jhds. neben H.C. Artmann, K. Bayer, Fr. Achleitner und G. Rühm Mitglied des experimentellen Literatenkreises Wiener Gruppe, eignete sich in dieser Zeit auch ein umfangreiches Wissen über Computer und Kybernetik an, das ihm die leitende Funktion für Datenverarbeitung bei Olivetti in den 60er Jahren einbrachte. Bevor er später in Berlin Mathematik studierte, hatte er 1969 bereits die verbesserung von mitteleuropa, roman veröffentlicht.
Das Werk gilt als Meilenstein in der gedanklichen Auseinandersetzung mit den Grenzen des Konzepts virtueller Umgebungen. Zuletzt lehrte Wiener Ästhetik an der Kunstakademie Düsseldorf.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Einstein Forums und des Studiengangs Europäische Medienwissenschaft