Aktuelles Winter 2005/2006
Programm für das EMW-Donnerstagskino WS 05/06
DonnerstagsKino
2wöchentlich, Do 18.00-21.00 Uhr, Raum 02.14.122 (Golm)
03.11.2005 TROPFEN AUF HEIßE STEINE
Frankreich 2000, R: Francois Ozon
Der 20jährige Franz wird von dem älteren Geschäftsmann Leopold auf der Straße angesprochen und begleitet ihn in seine Wohnung. Obwohl Franz mit Anna verlobt ist, bleibt er bei Leopold und unterwirft sich seinen sadistischen Launen. Als Anna und Vera, Leopolds verschmähte Geliebte, in der Wohnung auftauchen, gerät das Beziehungskarussell endgültig aus den Fugen. Ozon inszeniert seine Verfilmung des Theaterstücks von R.W. Fassbinder als groteskes Kammerspiel im Deutschland der 70er Jahre.
17.11.2005 CRASH
R: David Cronenberg, CA/F/GB 1996
Der Filmproduzent James Ballard überlebt schwer verletzt einen Frontalzusammenstoß. Kurz danach gerät er an eine Gruppe von Autofetischisten, die historische Autounfälle realistisch nachinszeniert. Für Ballard öffnet sich eine noch fremde Welt, in der Unfall, Verletzung und Tod, Fleisch und Metall eine erotische Verbindung eingehen.
Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Sci-Fi-Autor J.G.Ballard wurde aufgrund seiner pornographischen Anteile in England verboten und ist erst ab 18 freigegeben.
01.12.2005 DREI KURZE FILME ZUM THEMA ZEIT UND VERGÄNGLICHKEIT
LA JETÉE
R: Chris Marker, F 1962
Nach der finalen nuklearen Katastrophe haben nur wenige Menschen unter der Erdoberfläche überlebt. Sie experimentieren mit der Zeit, um Abgesandte in die Vergangenheit und Zukunft zu schicken: Sie sollen um Hilfe für die Gegenwart bitten.
DANS LE NOIR DU TEMPS
R: Jean-Luc Godard, F 2002
Godard kompiliert Sequenzen aus verschiedenen Filmen zu einem melancholischen Essay über die Schlüsselmomente des Kinos und des Lebens: Die letzten Minuten der Jugend, die letzten Minuten der Angst, des Mutes, der Ewigkeit .
TEN MINUTES OLDER
R: Herz Frank, Lettland 1978
Zehn Minuten vor der Bühne eines Puppentheaters. Zehn Minuten, die auf dem Gesicht eines Jungen vergehen (Dokumentarfilm).
15.12.2005 DER EISSTURM
USA 1997, R: Ang Lee
"Mein Film ist ein Katastrophenfilm, doch bei mir hält die Katastrophe im Zuhause einer Familie Einzug." (Ang Lee) Draußen klirren die Bäume vom Eis, während drinnen Familien an Nichtigkeiten zerbrechen und vor den Trümmern ihres Lebens stehen. Ang Lee entwirft mit der resignierten eisigen Atmosphäre von unterschwelliger Aggression, Feindseligkeit und Gleichgültigkeit in seinem Familienfilm ein Gegenbild zur landläufigen Meinung von den fröhlichen 1970ern in den USA.
12.01.2006 WOLFSBURG
Deutschland 2002, R: Christian Petzold
Nach seiner Fahrerflucht begegnet Philip der Mutter Marie, deren Sohn er überfahren hat und der sterben wird. Er nähert sich ihr, versucht gutzumachen, was nicht gutzumachen ist, und gibt sich erst nach vielen Anläufen zu erkennen. Petzold zeichnet die Annäherung zweier Menschen - auch wenn zu ahnen ist, dass beide nicht zusammen kommen können, so geraten sie doch in eine Beziehung zueinander, in der Nähe aufscheint - ein stiller Film voller Sehnsucht.
26.01.2006 LOVE ME
Frankreich 1999, R: Laetitia Masson
Eine junge Frau in Pink sucht traumverloren nach der unmöglichen Liebe, nach Mutter und Vater und nach sich selbst. Immer wenn sie in Ohnmacht fällt, verspinnen sich die verschiedenen Erzählebenen, -zeiten- und orte - und es gibt kein Unterscheiden mehr zwischen Traum, Sehnsucht, Imagination und Wirklichkeit. Sandrine Kiberlain traumwandelt durch diesen ungewöhnlichen Film, der sein Publikum wie in Trance entlässt.
09.02.2006 LUST AUF ANDERES
Frankreich 2000, R: Agnès Jaoui
Unternehmer Castella sitzt fest in seinem tristen Leben zwischen grauer Fabrikhalle und der Pralinenschachtel, in der er mit seiner Frau wohnt. Auch sein melancholischer Chauffeur und der Leibwächter Frank ersticken an Langeweile, verbringen sie doch die meiste Zeit damit, auf Castella zu warten. Für alle ist es Zeit etwas anderes zu versuchen. Diese optimistisch-fatalistische Komödie war in Frankreich einer der erfolgreichsten Filme der letzten Jahre.
2wöchentlich, Do 18.00-21.00 Uhr, Raum 02.14.122 (Golm)
03.11.2005 TROPFEN AUF HEIßE STEINE
Frankreich 2000, R: Francois Ozon
Der 20jährige Franz wird von dem älteren Geschäftsmann Leopold auf der Straße angesprochen und begleitet ihn in seine Wohnung. Obwohl Franz mit Anna verlobt ist, bleibt er bei Leopold und unterwirft sich seinen sadistischen Launen. Als Anna und Vera, Leopolds verschmähte Geliebte, in der Wohnung auftauchen, gerät das Beziehungskarussell endgültig aus den Fugen. Ozon inszeniert seine Verfilmung des Theaterstücks von R.W. Fassbinder als groteskes Kammerspiel im Deutschland der 70er Jahre.
17.11.2005 CRASH
R: David Cronenberg, CA/F/GB 1996
Der Filmproduzent James Ballard überlebt schwer verletzt einen Frontalzusammenstoß. Kurz danach gerät er an eine Gruppe von Autofetischisten, die historische Autounfälle realistisch nachinszeniert. Für Ballard öffnet sich eine noch fremde Welt, in der Unfall, Verletzung und Tod, Fleisch und Metall eine erotische Verbindung eingehen.
Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Sci-Fi-Autor J.G.Ballard wurde aufgrund seiner pornographischen Anteile in England verboten und ist erst ab 18 freigegeben.
01.12.2005 DREI KURZE FILME ZUM THEMA ZEIT UND VERGÄNGLICHKEIT
LA JETÉE
R: Chris Marker, F 1962
Nach der finalen nuklearen Katastrophe haben nur wenige Menschen unter der Erdoberfläche überlebt. Sie experimentieren mit der Zeit, um Abgesandte in die Vergangenheit und Zukunft zu schicken: Sie sollen um Hilfe für die Gegenwart bitten.
DANS LE NOIR DU TEMPS
R: Jean-Luc Godard, F 2002
Godard kompiliert Sequenzen aus verschiedenen Filmen zu einem melancholischen Essay über die Schlüsselmomente des Kinos und des Lebens: Die letzten Minuten der Jugend, die letzten Minuten der Angst, des Mutes, der Ewigkeit .
TEN MINUTES OLDER
R: Herz Frank, Lettland 1978
Zehn Minuten vor der Bühne eines Puppentheaters. Zehn Minuten, die auf dem Gesicht eines Jungen vergehen (Dokumentarfilm).
15.12.2005 DER EISSTURM
USA 1997, R: Ang Lee
"Mein Film ist ein Katastrophenfilm, doch bei mir hält die Katastrophe im Zuhause einer Familie Einzug." (Ang Lee) Draußen klirren die Bäume vom Eis, während drinnen Familien an Nichtigkeiten zerbrechen und vor den Trümmern ihres Lebens stehen. Ang Lee entwirft mit der resignierten eisigen Atmosphäre von unterschwelliger Aggression, Feindseligkeit und Gleichgültigkeit in seinem Familienfilm ein Gegenbild zur landläufigen Meinung von den fröhlichen 1970ern in den USA.
12.01.2006 WOLFSBURG
Deutschland 2002, R: Christian Petzold
Nach seiner Fahrerflucht begegnet Philip der Mutter Marie, deren Sohn er überfahren hat und der sterben wird. Er nähert sich ihr, versucht gutzumachen, was nicht gutzumachen ist, und gibt sich erst nach vielen Anläufen zu erkennen. Petzold zeichnet die Annäherung zweier Menschen - auch wenn zu ahnen ist, dass beide nicht zusammen kommen können, so geraten sie doch in eine Beziehung zueinander, in der Nähe aufscheint - ein stiller Film voller Sehnsucht.
26.01.2006 LOVE ME
Frankreich 1999, R: Laetitia Masson
Eine junge Frau in Pink sucht traumverloren nach der unmöglichen Liebe, nach Mutter und Vater und nach sich selbst. Immer wenn sie in Ohnmacht fällt, verspinnen sich die verschiedenen Erzählebenen, -zeiten- und orte - und es gibt kein Unterscheiden mehr zwischen Traum, Sehnsucht, Imagination und Wirklichkeit. Sandrine Kiberlain traumwandelt durch diesen ungewöhnlichen Film, der sein Publikum wie in Trance entlässt.
09.02.2006 LUST AUF ANDERES
Frankreich 2000, R: Agnès Jaoui
Unternehmer Castella sitzt fest in seinem tristen Leben zwischen grauer Fabrikhalle und der Pralinenschachtel, in der er mit seiner Frau wohnt. Auch sein melancholischer Chauffeur und der Leibwächter Frank ersticken an Langeweile, verbringen sie doch die meiste Zeit damit, auf Castella zu warten. Für alle ist es Zeit etwas anderes zu versuchen. Diese optimistisch-fatalistische Komödie war in Frankreich einer der erfolgreichsten Filme der letzten Jahre.