Bundestag ermöglicht Gründung der weltweit größten Sammlung für Computerspiele. Universität Potsdam (DIGAREC) ist dabei.
 
 
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Realisierung der weltweit größten Sammlung für Computer- und Videospiele beschlossen und dafür Mittel ab 2017 zur Verfügung gestellt. „Die Computerspielesammlung wird mit ihrem weltweit einzigartigen Bestand und der Expertise seiner Initiatoren zu einem international beachteten Leuchtturm für das Kulturgut Computerspiele werden. Der Deutsche Bundestag unterstreicht mit seiner Unterstützung die große Bedeutung der Bewahrung dieses kulturellen Erbes auch mit Blick auf den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Räume der Alten Münze in Berlin wären für eine solche Sammlung beispielsweise ein wunderbarer Standort“, so die zuständigen Berichterstatter Johannes Kahrs (SPD) und Rüdiger Kruse (CDU).

Durch die Zusammenlegung der Bestände des Computerspielemuseums, der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und der Computerspielesammlungen des Zentrums für Computerspielforschung der Universität Potsdam (DIGAREC) und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin soll nun in zwei Stufen die weltweit umfangreichste und bedeutendste Sammlung mit mehr als 50.000 Computer- und Videospielen entstehen. In der ersten Phase soll 2017 eine gemeinsame digitale Datenbank geschaffen und öffentlich zur Verfügung gestellt werden. Danach sollen in einer zweiten Phase die Sammlungen an einem Standort auch physisch zusammengeführt und zur öffentlichen Nutzung freigegeben werden. Die Stiftung Digitale Spielekultur organisiert und koordiniert das Projekt. „Wir freuen uns über dieses wichtige Zeichen des Deutschen Bundestages für die Bewahrung digitaler Spiele als wichtiges Kulturgut und danken insbesondere dem Haushaltsausschuss für sein Engagement“, so die vier Initiatoren Andreas Lange (Computerspielemuseum), Felix Falk (USK), Michael Liebe (DIGAREC) und Peter Tscherne (Stiftung Digitale Spielekultur). Mit der Internationalen Computerspielesammlung wird eine Institution ins Leben gerufen, die auch die künftigen Entwicklungen des Mediums bewahrend begleitet. Grundlage der Sammlungs- und Bewahrungstätigkeit ist ein Leitbild, welches im Rahmen einer vom Medienboard Berlin-Brandenburg geförderten Machbarkeitsstudie erarbeitet wurde. Ein wichtiger Gesichtspunkt war dabei die Definition des Sammlungsgegenstands und seine Abgrenzung zu anderen medialen Phänomenen. Die Sammlung bietet die einmalige Möglichkeit, die bereits für sich genommen beachtlichen Computerspielebestände der Projektpartner unter einem Dach zusammenzuführen und vorhandenes Fachwissen für deren Erschließung und Erhalt zu verbinden. Mit einer effektiven und angemessenen Erschließung und einem wissenschaftlich fundierten Konzept zur Langzeiterhaltung wird somit ein wichtiger Baustein in der nationalen Bewahrungsstrategie des kulturellen Erbes gelegt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Die vollständige Pressemitteilung findet sich unter Downloads.
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FH Potsdam hat zum zweiten Mal den "Hochschulpreis für gute Lehre" vergeben
 
 
Ausgezeichnet wurden die drei studentischen Projekte "Jeder kann programmieren!", "Theorien und Praktiken des Kollektiven" und "How to be a feminist".

Der Design-Studierende Martin Lexow überzeugte die Auswahlkommission mit seinen selbst erstellten Lernvideos über die Grundlagen des Programmierens.

Das Team der Studierenden des Masterstudiengangs Europäische Medienwissenschaft, Naomie Gramlich, Martha Holewa und Sabeth Kerkhoff gewann den Preis mit dem InterFlex-Seminar "Theorien und Praktiken des Kollektiven".

Jana Klausberger und Laura Schleusener vom Masterstudiengang Kulturarbeit wurden für ihre interdisziplinäre Einführung in feministische Themen und Diskurse geehrt. Der "Hochschulpreis für gute Lehre" soll das Engagement von studentischen Lehrenden und die Bereicherung der Lehre an der FH Potsdam durch innovative studentische Formate und Themen würdigen. Die Entscheidung über die drei besten der insgesamt sieben eingereichten Konzepte traf die Ständige Kommission für Studium und Lehre.
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FH Potsdam verleiht Genderpreis an EMW-Absolventin Marta Andreeva
 
 
Der Genderpreis der FH Potsdam ging in diesem Jahr an Marta Andreeva.
Die Absolventin der Europäischen Medienwissenschaft wurde für ihre Bachelorarbeit „Not just Ink and Paint Girls. Woman Pioneers in the Golden Age of American Animation“ über die Diskriminierung der weiblichen Pioniere des „Goldenen Age of American Animation“ mit dem Genderpreis ausgezeichnet. Die Verleihung des Preises fand im Rahmen des Tages der Lehre am statt.

Mit dem Gender-Preis werden Abschlussarbeiten und herausragende Projekte gewürdigt, die einen deutlichen Bezug zu Genderthemen aufweisen; eine besondere wissenschaftliche bzw. künstlerische Leistung nachweisen; auf ein wichtiges gesellschaftliches Problem Bezug nehmen oder Originalität, Kreativität und Innovation zeigen. Der Preis ist mit 250 € dotiert und wird von der Gleichstellungsbeauftragten gestiftet.

Kontakt:
Marta Andreeva
Mail: marta_andreeva­ (at) yahoo.com
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01.12.2016 | 18:30 - 21:00 | ZeM-Vortrag "Schnittstelle: Wie kommentieren Bilder Bilder" | Jan Distelmeyer
 
 
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bilder der Welt und Fragen der Kritik. Zu Harun Farocki“, die Vorführungen, Vorträge und Diskussionen kombiniert, steht „Schnittstelle" im Zentrum des Vortrags von Jan Distelmeyer.
Er spricht dabei mehreren Beziehungen an, die u.a. zwischen Brecht und Farocki, Bild und Realität sowie zwischen Zweifel und Selbstbewusstsein vermitteln.
Schnittstelle“ ist die erste Installation Harun Farockis, die im Rahmen einer Ausstellung in Lille von Juni bis Oktober 1995 präsentiert wurde. Sie ist in mehrfacher Hinsicht eine Arbeit des Übergangs, des Begegnens und (Über-)Schneidens, die zu Grundfragen nicht nur im Werk von Harun Farocki führt.


Die Reihe "Bilder der Welt und Fragen der Kritik. Zu Harun Farocki“ kombiniert Vorträge, Vorführungen und Diskussionen in Kooperation mit dem Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften – ZeM, dem Filmmuseum Potsdam und dem Harun Farocki Institut.

Ort:
Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften – ZeM, Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam

Zeit:
1.12.2016, 18:30 Uhr
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Erasmus-Plätze im Studienjahr 2017/18
 
 
Bewerbungen für Erasmus-Plätze im Studienjahr 2017/18 können Sie im Zeitraum vom 3. Januar bis 10. Januar 2017 an die E-Mail-Adresse bernd.boesel@uni-potsdam.de senden.

Der Mail hängen Sie bitte eine Doc- oder PDF-Datei an, die die folgenden Angaben enthält: Vorname, Name, Matrikelnummer, aktuelles Semster, BA oder MA, Betreffzeile, Anrede, dann "hiermit bewerbe ich mich für einen Erasmus-Platz an der Wunschuniversität / den Wunschuniversitäten 1. ... 2. ... 3. ... für das / die Semester ...." SODANN EIN MOTIVATIONSSCHREIBEN von MAX. (!) einer Seite Länge. Gegebenenfalls (Modena, Madrid) machen Sie auch Angaben zu Ihrem derzeitigen Sprachniveau, sowie in dem Fall, dass Sie die Anforderungen derzeit noch nicht erfüllen, einen Vorschlag, wie Sie Ihre Sprachkompetenz bis zum Auslandsaufenthalt erweitern wollen.

Die Auswahl wird nach dem Motivationsschreiben und gegebenenfalls den Sprachkenntnissen getroffen. Die Zusagen bzw. Absagen kommen Ihnen ab dem 17. Januar 2017 per E-Mail zu. Alles Weitere besprechen Sie dann persönlich mit dem Erasmus-Koordinator Bernd Bösel.
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16.11.2016 | 16:00 - 18:00 | Obligatorische Studieneingangsberatung
 

 
Die allgemeine Studienfachberatung ist eine Pflichtveranstaltung für alle Studierenden im 1. Semester BA EMW. Interessierte höherer Semester sind herzlich willkommen! 

An die allgemeine Studienfachberatung wird sich eine Einführung in das Auslandsstudium anschließen, mit Schwerpunkt auf das Mobilitätsprogramm ERASMUS. Insbesondere Studierende höherer Fachsemester, die einen ERASMUS-Aufenthalt planen, sollten zu dieser Beratung erscheinen. 

Im Anschluss findet ab 18:00 Uhr die studentische Vollversammlung für ALLE Studierenden der EMW statt. Dort werden unter anderem die STUDIENBÜCHER für die Studierenden des 1. Semesters verteilt. Eine Einführung zu den Büchern findet im Rahmen der Studieneingangsberatung statt. Für das Studienbuch ist ein Unkostenbeitrag von 3 Euro fällig. Es ist leider nicht möglich, den Druck der Bücher anders zu finanzieren. Wir können Ihnen aber versichern, dass Sie hier für wenig Geld einen sehr wertvollen Studiumsbegleiter und -organisator erhalten! 

Ein weiterer Termin für die Ausgabe der Studienbücher ist vorerst nicht vorgesehen.

Ort: Campus Neues Palais, Haus 9, Raum 112
Zeit: 16:00 Uhr s.t.
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16.11.2016 | 18:00 - 20:00 | EMW Vollversammlung
 

 
Wir vom Fachschaftsrat laden Euch herzlich zur Vollversammlung ein, die am Mittwoch, den 16. November um 18.00 Uhr am Neuen Palais, in Haus 9 Raum 1.12 stattfindet.

Die Vollversammlung ist dafür gedacht, allen Studierenden einen Raum für Anliegen zu geben und Euch über Neuigkeiten zu informieren. Wie jedes Jahr werden die Mitglieder des FSRs von Euch gewählt und das Studienbuch an die Erstsemestler_innen verteilt, wofür wir diese bitten, 3 Euro mitzubringen. Die Dozierenden werden anwesend sein, um Euch über wichtige Neuerungen des Studiengang zu informieren.

Neben diesen allgemeinen Tagesordungspunkten, möchten wir die diesjährige Vollversammlung gerne nutzen, um gemeinsam mit Euch und den Dozierenden über Vorstellungen rund um die Frage der Studierendenkultur zu sprechen.

Im letzten Semester haben uns verschiedene Rückmeldungen und Eindrücke sowohl von Studierenden– als auch von Dozierenden–Seite erreicht.

Fall 1:  Unser Studiengang die Eur. Medienwissenschaft hat den Kosenamen »Mädchenwissenschaften« bekommen. Was haben Medien mit Mädchen zu tun? Bestimmt jede Menge. Gerade beim Primärmedium »Sprache« fällt in den Seminaren auf, dass die zahlenmäßige Überlegenheit von Frauen sich bei den Redebeiträgen nicht wiederspiegelt. »Wenn Frauen nichts sagen, ihre Schuld … Kann ich nichts dafür. Sollen sie halt den Mund aufmachen.« Ist es wirklich so leicht? Was meint Ihr dazu?

Fall 2: Szenenwechsel: Typische Situation im Seminar. Angemeldet in der virtuellen Lehre sind 23 Personen. Zwei haben abgesagt aus Arbeitsgründen, 3 sind gesundheitlich verhindert, eine ist versehentlich in Werder ausgestiegen. Anwesend beim Termin sind schließlich 9. Ob diese 9 alle gut vorbereitet sind, bleibt offen. Sind wir wirklich so desinteressiert (möglicherweise mit Berechtigung?) oder haben wir nur zu viel zu tun neben dem Studium?

Fall 3: Auf der einen Seite werden Menschen in unserem Alter zu der »Generation Y« dazugezählt (apolitisch, hedonistisch, smartphonebesessen), auf der anderen Seite stellt »Die Zeit« fest, dass junge Menschen gerade mit höherem Bildungshintergrund neue stark politisierte radikale Bewegungen bilden. Das wirft die Frage nach dem Politischen auf. Abgesehen von der Mitgliedschaft in Parteien, Hochschulgremien oder Tierschutzorganisationen, betrifft das »Politische« den größeren sozialen Kontext und meint damit auch die Fachhochschule/Universität. Welche Räume können hier geboten werden und welche Schwierigkeiten entstehen damit?

Das sind jede Menge Themen, die hier angeschnitten werden. Für die Vollversammlung ist es unser Anliegen, den Stein erst einmal ins Rollen zu bringen. Gerade weil wir ein relativ kleiner Studiengang sind, gibt es die Möglichkeiten gemeinsam ins Gespräch zu kommen.  Wir sollten diesen Termin unbedingt nutzen, um mit den Dozierenden und mit möglichst vielen Studierenden aus allen Semestern über diese Themen zu sprechen. Außerdem ist es wichtig, dass der Großteil der Studierenden bei der Vollversammlung anwesend ist, damit die Wahl des FSRs überhaupt zustandekommen kann.

Wir freuen uns auf Euch und eine diskussionsfreudige Runde bei der Vollversammlung!



Ort:
Am Neuen Palais
Haus 9 Raum 1.12



Zeit:
18:00 Uhr
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DOK Neuland Audience Award für EMW BA Absolvent Pascal Hanke
 
 
Für seinen Beitrag T)raumzwang in der interaktiven Ausstellung DOK Neuland wird Pascal Hanke, BA Absolvent der EMW mit dem DOK Neuland Audience Award des 59. Internationalen Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm DOK Leipzig 2016 ausgezeichnet.

T)RAUMZWANG
Pascal Hanke
Deutschland 2016, 360°-Doku, 20 Minuten, dt./en UT
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09.11.2016 | 15:00 - 19:00 | ZeM-WORKSHOP "Listening to the Environment" | Peter Cusack, University of the Arts, London
 
 
As an introduction Peter Cusack will give an overview of his work in field recording and environmental sound, in particular the project ‘Sounds from Dangerous Places’ that asks the question, “What can we learn of damaged places, like the Chernobyl exclusion zone, by listening to their sounds?” The workshop will then visit local soundscapes around ZeM in Potsdam. The aim is to listen to what is there and ask how sound in the environment can be interestingly recorded and mapped. We will make audio field recordings but also explore ways of using writing, drawing, simple images and photographs to document what we hear.
The workshop will be held in English.

Peter Cusack is a field recordist, musician and sound artist with a long interest in the sound environment. He is based in Berlin and London and is a research fellow in Sound Arts & Design and a member of CriSAP (Creative Research into Sound Arts Practice) at the University of the Arts, London. In 1998 he started the Favourite Sounds Project that explores what people find positive about the soundscapes of the cities – London, Beijing, Chicago, Prague, Manchester and Berlin – where they live. His project Sounds From Dangerous Places (described as sonic journalism) investigates soundscapes at sites of major environmental damage including the Chernobyl exclusion zone, the Caspian Oil Fields, and, currently, the Aral Sea. During 2011/12 he was a DAAD artist-in-residence in Berlin and initiated the Berlin Sonic Places project to consider the relationship between soundscape and urban development.

More information at:
http://favouritesounds.org
http://sounds-from-dangerous-places.org
http://sonic-places.dock-berlin.de

Date/time:
Mi, 9.11. 15.00 – 19.00 Uhr

Location:
ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
Friedrich-Ebert-Straße 4
14467 Potsdam

Coordination:
Fritz Schlüter, Universität Potsdam, EMW
A workshop in collaboration with the colloquium Sonic Thinking | KlangDenken http://www.soundstudieslab.org/projects/sonic-thinking/

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15.11.2016 | 14:30 - 17:00 | Filmvorführung und -Diskussion Karin Jurschick »Krieg und Spiele« im ZeM
 
 
Was haben Dietrich Oepke, einst Modellflugmeister der DDR, Dave Anthony, Entwickler von „Call of Duty“ und James Gimzewski, Professor für Nano-Architektur gemeinsam? Sie sind Spieler. Konkret oder virtuell, mit Quadrocoptern, futuristischen Waffen oder künstlicher Intelligenz spielen sie mit den menschlichen und technischen Möglichkeiten. Wie real sind ihre Zukunftsvisionen?

Die unbemannten Kriegsroboter der Zukunft sind nach dem Vorbild von Tieren gebaut. Perfekte Maschinen, die im Wasser, an Land und in der Luft die Bewegung jeder Maus und jedes Menschen erfassen. Und sie können töten. Autonom. Diese technische Entwicklung verändert jetzt schon die Kriege und unsere Vorstellungen von Ethik und Moral. Ja: unsere Stellung als Menschen in der Welt. Werden am Ende die Maschinen sogar die besseren Entscheidungsträger?

Bringt uns die neue, aus der Ferne steuerbare Kriegstechnologie Aufklärung und Sicherheit, wie es die herstellende Industrie und die Regierungen versprechen, oder macht sie die Version eines totalen Überwachungsstaates möglich? Und was ist mit denen da unten, den Menschen im Fadenkreuz?

Was passiert mit dem Begriff der Schuld, wenn Maschinen autonom töten? Wer ist verantwortlich, wenn sie einen Fehler machen? Wie verändert sich die Vorstellung von „Soldatenehre“, wenn Menschen tausende Kilometer entfernt vor einem Computerbildschirm sitzen und nur noch überwachen, was die Maschine ausführt?

Die Filmemacherin bewegt sich in unterschiedlichen Parallelwelten: den Laboren der Forscher und der Militärs, den „Think Tanks“, in denen Philosophen, Ethiker, Historiker und Militärwissenschaftler über Möglichkeiten und „Moral“ der neuen Kriegswaffen nachdenken. Bei Computerspielern, für die es selbstverständlich ist, ihren Körper und ihre Fähigkeiten virtuell und gefahrlos zu erweitern. Bei Piloten, die lernen müssen, mit ganz neuen Anforderungen fertig zu werden: einer großen Distanz zum Geschehen und gleichzeitig einer neuen „Intimität“ des Tötens, wenn sie ein menschliches „target“ über Wochen heimlich beobachten. Bei Ausbildern, die darin unterrichten, Bilder zu lesen, die weit entfernt entstanden sind, um dann unter Umständen tödliche Entscheidungen zu treffen. Menschen, die mit und unter den neuen Kriegstechnologien leben.


Die Veranstaltung findet im Rahmen des Master-Verbundsseminars »Ereignis und Katastrophe« von Prof. Dr. Marie-Luise Angerer und Prof. Winfried Gerling statt.

Zu Person:
Karin Jurschick wurde 1959 in Essen geboren. Als Studentin der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Universität Köln gründete sie 1983 das internationale FrauenFilmFestival "Feminale". Anschließend arbeitete sie fünf Jahre als Kulturredakteurin der Stadtrevue Köln. Sie ist als freie Hörfunk- und Fernsehautorin u.a. für den WDR tätig. Seit 2000 realisiert sie eigene Filmprojekte, wie z.B. den Dokumentarfilm "Danach hätte es schön sein müssen" (ZDF/3sat), der zahlreiche internationale Preise und den Förderpreis der Stadt Duisburg erhielt.

Zeit:
15.11.2016  14.30 – 17.00 Uhr

Ort:
ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften

Friedrich-Ebert-Straße 4

14467 Potsdam
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17.11.2016 | 12:30 - 14:00 | Vortrag und Diskussion mit Arthur Engelbert: Die Wahrnehmung der Katastrophe als mediales Ereignis
 

 
Hinsichtlich der Medienberichterstattung wurde die Auseinandersetzung auf drei jüngere und eine kommende Katastrophe begrenzt. Dabei handelt es sich erstens um den Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull, zweitens um die Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im Golf von Neu Mexiko, beide aus dem Jahr 2010, und drittens um das Reaktorunglück in Fukushima von 2011, ausgelöst durch ein Erdbeben mit einer Flutwelle im Nordosten Japans. Darüber hinaus wurde hinsichtlich der „kommenden Katastrophe“ die ökologische Vermarktung des „Sterbens“, d.h. des Wald-, Gletscher- und Bienensterbens aufgegriffen und weiterentwickelt. Seit ein paar Jahren ist das Bienensterben ein Dauerthema in den Medien. Das Bienensterben wird zu Beginn des zweiten Teiles ausführlicher behandelt sowie um weitere Aspekte zur Wahrnehmung von Katastrophen ergänzt.
Der Vortrag greift auf eine zeitaufwendig erstellte Präsentation zurück. Anhand dieser zeithistorisch basierten Präsentation ergeben sich möglicherweise aktuelle Bezüge sowie weitergehende Fragestellungen, die in der vorgesehenen Diskussion behandelt werden.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Master-Verbundsseminars »Ereignis und Katastrophe« von Prof. Dr. Marie-Luise Angerer und Prof. Winfried Gerling statt.

Zur Person:
Arthur Engelbert ist seit 1996 Professor für Medientheorie und Kunstwissenschaft an der FH Potsdam und habilitierte 1998 im Fach „Medientheorie und Kunstwissenschaft“. Neben seiner Lehrtätigkeit leitete Arthur Engelbert über zehn Jahre hinweg ein Multimediaunternehmen (MIB) in Berlin, war viele Jahre im Vorstand des Werkbund-Archivs in Berlin und hat seit 1999 ein interdisziplinäres Forschungsprojekt (cultrans) aufgebaut, das Transfers zwischen den Kulturen und Künsten untersucht. Von 2010 bis 2015 gehört er dem DFG-Graduiertenkolleg „Sichtbarkeit und Sichtbarmachung“ an der Universität Potsdam an. In 2012 gründete er mit anderen das Institut für angewandte Realitätsveränderung.

Zeit:
17.11.2016  12.30 – 14.00 Uhr

Ort:
D207
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November 2016 bis Februar 2017 | Bilder der Welt und Fragen der Kritik. Zu Harun Farocki | Vorträge, Vorführungen, Diskussionen
 
 
Von 1967 bis 2014 hat sich Harun Farocki in über 120 Filmen, Kino-, Fernseharbeiten und Installationen mit Bildern befasst – sie gesucht, befragt, beschrieben, kontextualisiert, angefertigt, wiederholt, historisiert, vertont und mit ihnen Weiteres angefangen, was einer sehr eigenen und so oft in Zusammenarbeit mit anderen entwickelten Neugier folgte. In diesem Sinne war seine Arbeit, die Helmut Färber und Christa Blümlinger als die eines Ethnographen und Archäologen der Gegenwart beschrieben haben, eine Kritik der Bilder. Weil sie immer schon, so ein Teil eines seiner Filmtitel, Bilder "der Welt" waren, ging es dabei um nicht weniger als eben deren Erschließung und Kritik.

Die Reihe "Bilder der Welt und Fragen der Kritik. Zu Harun Farocki“ kombiniert Vorträge, Vorführungen und Diskussionen in Kooperation mit dem Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften – ZeM,  dem Filmmuseum Potsdam und dem Harun Farocki Institut.

Der erste Gast ist am 10. November (HG 108, 18:00) der Kunsthistoriker, Kritiker, Kurator und Künstler Tom Holert

Orte:
FHP, Kiepenheuerallee 5, 14469 Potsdam, Hörsaal D HG 108
Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1, 14467 Potsdam
Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften – ZeM, Friedrich-Ebert-Str. 4,  14467 Potsdam

Zeit:
Donnerstags, 18-21 Uhr
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28.10.2016 | 14:00 - 16:00 | DIGAREC-Lecture Little Ontology: On Instrumental-Rationality and Meaning in Computer Games
 
 
Als Kooperation des ZeM mit dem Potsdamer DIGAREC – Zentrum für Computerspielforschung / Digital Games Research Center präsentieren in den DIGAREC-Lectures ExpertInnen ihre aktuellen Forschungen aus dem Feld der Game Studies. Unter dem Titel "Little Ontology" stellt Dr. Olli Tapio Leino von der City University of Hong Kong populäre Computerspiele wie Little Alchemy und Minecraft in einen Zusammenhang von Post-Phänomenologie, Existentialismus und Spielwissenschaft.

Der Vortrag wird auf Englisch gehalten.

Zu Person:
Olli Tapio Leino, Ph.D., is a scholar specialising in computer game studies, philosophy of computer games, and new media art. He is currently an assistant professor at the School of Creative Media, City University of Hong Kong, where he is teaching courses pertaining to game studies and philosophy of technology and new media.

Zeit:
Fr, 28.10. 14.00 – 16.00 Uhr

Ort:
ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
Friedrich-Ebert-Straße 4
14467 Potsdam
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10.10.2016 - 15.10.2016 | Einführungswoche für StudienanfängerInnen & Einschreibung in Lehrveranstaltungen
 
 
Zur Begrüßung der neuen BA- und MA-Studierenden beginnt am Montag, den 10. Oktober 2016 die Einführungswoche für die StudienanfängerInnen der EMW (BA & MA).

Den Auftakt der Woche, in der die wichtigsten Fragen zum Studienbeginn geklärt werden, bilden die Begrüßungsveranstaltungen, die am 10. Oktober von den Lehrenden des Studiengangs durchgeführt werden:

Für StudienanfängerInnen im BA EMW: 10 bis 11 Uhr, Neues Palais, Raum 1.08.064.
Für StudienanfängerInnen im MA EMW: 11 bis 12 Uhr, Neues Palais, Raum 1.08.064.

Im Anschluss an die Begrüßung laden die Studierenden der Fachschaft ab 11 Uhr zum traditionellen Erstsemesterfrühstück (Haus 9, Raum 203). Ebenfalls am 10. Oktober findet von 14 bis 16 Uhr eine Einführung ins Studium der EMW durch zwei ProfessorInnen des Studiengangs statt.

Am 11. Oktober können sich die Studierenden hier über die Website ab 8 Uhr in die Lehrveranstaltungen einschreiben. Bitte dazu vorher einen Account generieren (link siehe nebenstehend).

Am 12. Oktober organisieren die Studierenden der Fachschaft Rundgänge über den Campus am Neuen Palais und den Campus der Fachhochschule. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Haltestelle Alter Markt/Landtag in der Friedrich-Ebert-Straße. Der Tour führt vom Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM), über den Campus am Neuen Palais bis zur Fachhochschule Potsdam. Nach dem Rundgang besteht die Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens im Casino der FH.

Am 14. Oktober findet eine Kneipentour durch Potsdam statt. Start ist um 19 Uhr im 'Hafthorn', in der Friedrich-Ebert-Str. 90.

Am 15. Oktober feiern wir bereits zum elften Mal unsere Absolventinnen und Absolventen mit der Veranstaltung APPLAUS ab 13:30 Uhr an der Fachhochschule Potsdam. Nähere Infos zum Programm gibt es hier.
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15.10.2016 | APPLAUS 2016
 
 
APPLAUS präsentiert am 15.10.2016 innovative Abschlussarbeiten und Projekte der Studiengänge Interface-, Kommunikations-, Produktdesign und des Kooperationsstudiengangs Europäische Medienwissenschaft der Fachhochschule Potsdam und Universität Potsdam.

Der Fokus von APPLAUS 2016 liegt auf der Vernetzung unserer Absolventinnen und Absolventen mit relevanten PraxispartnerInnen. In diesem Jahr werden dabei erstmals ausgewählte Arbeiten im Rahmen von Pecha-Kucha-Vorträgen live vor dem Publikum präsentiert. Die anschließende ZETUP Session bietet Zeit und Raum für Gespräche mit den PartnerInnen aus Wirtschaft, Politik und Forschung.

Das Programm am 15. Oktober 2016

13.30
Öffentlicher Auftakt & Begrüßung – Foyer Hauptgebäude (HG)

14.00-16.00
Öffentliche Pecha-Kucha-Präsentationen der Absolventinnen & Absolventen – Großer Hörsaal HG / Moderation: Prof. Matthias Beyrow

16.00
ZETUP Session (mit Anmeldung) – Foyer Haus D / Moderation: Prof. Dr. Enrico Sass
Im Anschluss: Empfang & Kaffeepause

17.00-19.00
Festakt der Designstudiengänge – Großer Hörsaal HG
Festakt der Europäischen Medienwissenschaft – Kleiner Hörsaal HG
Im Anschluss: Sektempfang für die Absolventinnen und Absolventen – Foyer HG

20.00
Party – Theatersaal HG
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Vorlesungsverzeichnis und Einschreibung EMW im Wintersemester 2016/2017
 
 
Das Vorlesungsverzeichnis (BA und MA EMW) für das WiSe 2016/2017 ist nun auf der Website einsehbar.

Die Einschreibung für die Kurse der EMW im Wintersemester 2016/2017 beginnt direkt über die EMW-Website am Dienstag, den 11. Oktober um 8:00 Uhr und endet am Freitag, den 14. Oktober um 12:00.

Bitte beachten Sie: Bis zur Einschreibung können sich noch Änderungen im Vorlesungsverzeichnis ergeben.
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Der Fachschaftsrat der EMW sucht neue Mitglieder
 
 
Alle sind bei uns herzlich willkommen! Entweder für allgemeine Aufgaben (Organisation von Veranstaltungen, Soziale Netzwerke etc.), Projekte in Eigeninitiative (z. B. EMW-Stammtisch) oder für bestimmte Posten. Ab dem Wintersemester werden folgende Posten neu zu besetzten: (Die Referent_innen werden offiziell bei der Vollversammlung gewählt.)

1. Referent_in für Studienangelegenheiten Bachelor (momentan Marian Billing): stehen für Fragen der Studierenden zur Verfügung, besuchen die zweiwöchigen Teamsitzungen (immer Mittwoch) und stellen deren Ergebnisse in der FSR-Sitzung vor

2. Vorsitz (momentan Johannes Fähmel): das Backoffice des FSR, organisiert und kündigt die FSR-Sitzungen an, versendet Sitzungs-Protokolle über die EMW-list, verteilt Aufgaben


Was ist eigentlich der Fachschaftsrat und was machen wir?

Der Fachschaftsrat der Fachschaft Europäische Medienwissenschaft (kurz: FSR), ist ein gewähltes Gremium, das sich um studentische Belange kümmert.
Unsere wichtigsten Aufgaben sind:

  •  Ansprechpartner_innen für alle Studierenden der EMW bei Fragen rund um das Studium und Klärung von studiengangsinternen und -übergreifenden Problemen
  • Kommunikation mit den Dozierenden über organisatorische und prüfungsrelevante Fragen
  • Organisation von studiengangsinternen Veranstaltungen (Kultour, Begrüßung beim Erstifrühstück, Campus-Rundgänge, Weihnachtsfeier, Sommersemesterabschlussgrillen, Stammtisch, EMW-Forum)
  •  finanzielle Förderung von studentischen Projekten
  •  Zusammenarbeit mit anderen Gremien (IKM, Teamsitzung, VeFa, AStA)


Was bringt mir es beim FSR mitzumachen?

  •  nette Leute aus dem Studiengang treffen, egal ob Bachelor oder Master
  •  die Dozierenden und den Unibetrieb von innen kennenlernen
  •  wer Bafög erhält, kann seine Förderhöchstdauer um ein Semester verlängern lassen

Unser nächstes Treffen findet am Montag, den 26.09. um 18.00 Uhr statt. DenOrt für das Treffen schicken wir die kommenden Tage über die EMW-Liste.

Für weitere Informationen kannst Du uns einfach anschreiben oder HIER nachlesen.
Alle Informationen und Kontaktdaten findest Du auf der Homepage des FSR.
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27.09.2016 | 13:00 Uhr | Zulassung der BA/MA-Arbeiten durch den Studienausschuss
 
EMW Koop

 
Am Dienstag, den 27.09, findet ab 13 Uhr die Zulassung zur BA/MA-Arbeit durch den Studienausschuss statt. (FH, Designgebaude, in den Räumen 103 und 109).

Bitte bringen Sie dafür das ausgefüllte Studienbuch, das ausgefüllte Modulübersichtsformular (neue Studienordnung 2015), das ausgefüllte und unterschriebene Formular der Themenvergabe für die Bachelor-/Masterarbeit und die erforderlichen Unterlagen mit. (BA: Praktikumsnachweis und Teilnahme am Praxistag).

Alle Studierenden, die nach der neuen Studien- und Prüfungsordnung (2015) studieren, füllen dazu die unter „Downloads“  hinterlegten neuen BA / MA Modulübersichtsformulare aus. Dazu können bestimmte Felder des Dokuments (z.B. BA Modul 3) aktiviert und die Titel der Veranstaltung eintragen werden.

Die Zulassung durch den Studienausschuss erfolgt, wenn die nötigen Voraussetzungen gemäß der Angaben im Studienbuch nachgewiesen werden. Falls Arbeiten bereits abgegeben, aber noch nicht bewertet wurden, ist eine schriftliche Eingangsbestätigung durch den/die Betreuer/in vorzulegen.

Die Leistungen, die noch neben der BA-Arbeit erbracht werden können, sollen die Gesamtpunktzahl von 10 Leistungspunkten nicht überschreiten; sofern noch benotete Leistungspunkte erworben werden müssen, dürfen maximal eine Hausarbeit und eine Projektarbeit ausstehen.
Die Zulassung der MA-Arbeit erfolgt, wenn die Module 1-9 abgeschlossen sind.

Legen Sie das Anmeldeformular zur  BA-Arbeit oder MA- Arbeit zur Unterschrift durch die Studienausschussvorsitzende vor.
Sie finden das Anmeldeformular auf unserer Webseite unter Downloads wie auch das  Merkblatt zur Anfertigung der Bachelorarbeit und Masterarbeit (oder direkt HIER).

Datum:
27.09.2016

Ort:
FH Potsdam
Kiepenheuerallee 5 | 14469 Potsdam
Designgebäude
Raum 103 und 109
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